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Zynisches Kalkül im Handel: In der Krise zeigt sich der Charakter [premium]

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APA/HELMUT FOHRINGER

In zynischem Kalkül bugsiert sich der Lebensmitteleinzelhandel gerade zum eigentlichen Krisengewinner.

Es ist schwer zu begreifen, wie schnell eine infektiöse organische Struktur eine globale Krise auslöst, Tausenden Menschen das Leben kostet und die Wirtschaft in ihre größte Krise der Nachkriegszeit stürzt. Für das, was kommen kann, fehlt noch der klare Blick.
Vorbildhaft war bisher aus österreichischer Perspektive das Handeln des Staates. Die neue Regierung agiert entschlossen und souverän, die Legislative funktioniert auch im Krisenmodus und die Behörden arbeiten unter erschwerten Bedingungen zum Wohl der Menschen.

Noch mehr beeindruckt die Zivilbevölkerung. Weitgehend ohne Murren und Widerstand werden die massiven Einschränkungen im täglichen Leben hingenommen. Auch viele Unternehmen halten sich an die eilig verfassten Gesetze und Verordnungen: Im Bewusstsein der großen Verantwortung ist man vorsichtig, sucht keine Schlupflöcher, sondern schränkt sich mehr ein, als unbedingt erforderlich ist. Denn: Verantwortung für alle beginnt bei jedem Einzelnen.

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