Austria

Zurück in die Steinzeit

Die gemeinsam von Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer lancierte Linksammlung hat so seine Tücken. Man kann nur nach Shopnamen (Susis Handyshop), Region (Linz) oder Kategorie (Elektronik) suchen, nicht aber nach einem Produkt (iPhone). Und selbst das funktioniert mehr schlecht als recht. Gut, wohlgesonnen kann man diese Fehler als Startschwierigkeiten bezeichnen. Geschenkt. Aber auch bei zwei zugedrückten Augen muss man ehrlicherweise sagen: Der große Wurf ist das nicht.

Digitalisierung kommt 20 Jahre zu spät
Vielmehr ist das Projekt ein verzweifelter Versuch, Problembewusstsein und ein „Wir tun ja eh etwas“ zu suggerieren. Gerade im Lockdown, wo das Geld einkaufsbereiter Österreicher vor allem ins Online-Geschäft fließt, wird das digitale Nachhinken unserer Wirtschaft einmal mehr eklatant. Denn gerade im World Wide Web muss sich ein Unternehmer einer unbarmherzig-globalisierten Konkurrenzlage stellen, bei Rabattpreisen, gratis Lieferungen und einem exzellenten Kundenservice muss man erst mal mithalten können. Dass die Politik hier mit anpacken will, ist löblich. Sie ist aber zirka 20 Jahre zu spät.

Statt Kaufhaus braucht es faire Besteuerung
Denn um diese verlorene Zeit aufzuholen, bedarf es schon mehr als eine lieb gemeinte Linksammlung und den treuherzigen Blick des WKO-Präsidenten auf der Startseite. Sinnvoller wäre es nämlich, die Kraftanstrengung in entsprechende Rahmenbedingungen für innovatives Unternehmertum oder in die Verhandlung einer fairen Besteuerung für Internet-Giganten zu stecken. Von beidem hätten nämlich alle etwas. Und nicht nur der Politik selbst.

Politik aus dem Elfenbeinturm
Den Lockdown-gebeutelten Unternehmer wäre auch etwas mehr Feingefühl vergönnt gewesen. Anstatt dem digitalen Telefonbuch für Arme hätten sich die meisten wohl vielmehr eine Perspektive, wie es weitergehen wird, gewünscht. Auch eine Entbürokratisierung der Beantragungsprozesse der Corona-Hilfen hätte geholfen. Das Kaufhaus-Projekt fällt dagegen eher in die Kategorie „Politik aus dem Elfenbeinturm“ und hat kaum etwas mit einer ernstzunehmenden Wirtschaftsvertretung zu tun. Es wird keinem aus der Krise helfen.

Jeff Bezos muss keine Angst haben
Letzten Endes wird auch dieser halbherzige Versuch, den Abstand zu den internationalen Größen zu verringern, nicht reichen. Gerade in diesen Zeiten braucht es vielmehr ein selbstbewusstes Unternehmertum als einen Staat, der einen auf Amazon machen will. Jeff Bezos kann sich beruhigt in seine Seidenbettwäsche kuscheln - er muss keine Angst haben. Das Kaufhaus Österreich wird ihm jedenfalls keine Konkurrenz machen.

Football news:

Wenn der Ausschuss für den Wettbewerb das Verhalten des Argentiniers anerkennt, der den Angreifer von Athletic Bilbao, Asier Villalibre, am Hinterkopf getroffen hat, aggressiv ist, beträgt die Mindeststrafe für einen Barça-Spieler 4 Spiele.Und das Maximum beträgt 12 Spiele (gemäß paragraf 98 der Regeln)
Ich würde ihn nicht kritisieren
Ich legte Messi das Gehäuse, und er war wütend und gab mir ein Gesicht. Offensichtliche Aggression. Minute des Spiels für den spanischen Supercup
Messi kann für 2 Spiele disqualifizieren. Der Schiedsrichter gab nicht an, dass der Stürmer von Barça aggressiv war, indem er einen Gegner auf den Kopf traf
Pirlo über das 0:2 von Inter: der Trainer muss zuerst die Schuld übernehmen. Wir waren zu vorhersehbar
Sulscher über das 0:0 gegen Liverpool: wir haben den Sieg nicht verdient. Wir haben den Sieg nicht verdient, weil wir nicht gut genug gespielt haben, sagte Trainer Ole-Gunnar sulscher nach der Partie am 19.Spieltag gegen den FC Liverpool. Wir haben unser Spiel vor allem in der ersten Halbzeit nicht aufgegeben. Die Qualität unseres Spiels hat sich im Laufe des Spiels verbessert, so dass wir dachten, wir sollten gewinnen. Wir haben zwei unglaubliche Momente geschaffen
Das Feld ist der sicherste Ort, den wir haben. Liverpool und Manchester United haben die Führung für die zweite Hälfte der Saison verschoben