Eintausend Euro monatlich – mehr ist es nicht, womit Kulturschaffende laut Studien aus Österreich und Deutschland im_Schnitt über die Runden kommen müssen. Gut belegt ist auch, dass gerade der Kulturbetrieb, in dem so gerne für mehr Gerechtigkeit geworben wird, ein Paradebeispiel für Einkommens- und Vermögensungleichheit darstellt: Einige wenige Spitzenverdiener in Kunst und Management stehen einer Heerschar an Geringverdienern gegenüber. Sie arbeiten in prekären wechselnden Arbeitsverhältnissen, müssen mit Zusatzjobs aufstocken, hanteln sich von Projekt zu Projekt, fahren auch ohne Pandemie "auf Sicht".