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Zu wenig Rückenwind: Stöger sagte dem 1. FC Köln ab

Zu wenig Rückenwind: Stöger sagte dem 1. FC Köln ab
Peter Stöger

KÖLN. Der Noch-Austria-Trainer wäre der Einserkandidat beim abstiegsbedrohten Bundesligisten gewesen.

Peter Stöger wird in der kommenden Fußballsaison nicht Trainer des deutschen Traditionsklubs 1. FC Köln. Laut "Bild"-Zeitung wollten Sportvorstand Horst Heldt und Finanzchef Alexander Wehrle den Noch-Austria-Coach als Nachfolger von Interimstrainer Friedhelm Funkel, es habe jedoch "einen zu großen Gegenwind in den Gremien" gegeben. Stöger habe vereinsintern zu viele Zweifel und zu wenig Rückhalt verspürt und deshalb abgesagt. "Die Gespräche mit Horst Heldt und Alexander Wehrle waren sehr gut, der 1. FC Köln ist mir immer noch sehr wichtig. Am Ende sind wir aber übereingekommen, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist." Stöger habe diverse Angebote und werde im Sommer definitiv einen neuen Posten annehmen, hieß es weiter.

Hätte der Wiener dem 1. FC Köln zugesagt, wäre es möglicherweise ein Engagement in der 2. deutschen Liga geworden. Nach Stögers Nein verloren die "Geißböcke" gegen den SC Freiburg 1:4, beim Stand von 1:2 hatten sie einen Elfmeter kläglich vergeben (Duda/62.). Zwei Spiele vor Ende der Meisterschaft spitzt sich die Lage beim Tabellen-Vorletzten zu.

Für Stögers Noch-Arbeitgeber, die Wiener Austria, läuft es auch nicht nach Wunsch. Nach dem 1:2 in Altach zittern die Violetten um das Europacup-Play-off.

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