Austria

Zehn-Personen-Limit, kein Party-Schlupfloch mehr und (fast) überall Masken welche Regeln nun gelten

Seit 21. September sind die Corona-Regeln in ganz Österreich wieder verschärft. Besonders betroffen sind Veranstaltungen und Feste.

Nach einem relativ ungezwungenen Sommer war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis es wieder strenger wird. Seit Montag, dem 21.09. gelten nun wieder verschärfte Corona-Maßnahmen in ganz Österreich. Besonders private Zusammenkünfte und Veranstaltungen werden wieder eingeschränkt, in anderen Bereichen ändert sich wenig. Ein Überblick über das, was nun erlaubt ist - und was nicht:

Tägliches Leben, Familie, Soziales:

Feiern, Veranstaltungen, Freunde treffen:

  • Im Freien dürfen sich bis zu 100 Personen treffen, wenn Abstandsregeln eingehalten werden.
  • Bei „privaten Feiern“ sind nur noch 10 Personen erlaubt, hieß es vergangene Woche. Konkret bedeutet das: Das Zehn-Personen-Limit gilt grundsätzlich für soziale Aktivitäten in Gruppen, die in geschlossenen, aber öffentlich zugänglichen Räumen stattfinden. Das betrifft etwa Kartenrunden oder Spieleabende.
  • Aber auch kleinere kulturelle Indoor-Events oder Sportveranstaltungen, die nur Stehplätze und kein Sicherheitskonzept bieten, sind auf zehn statt bisher auf 50 Personen zu begrenzen. Z.b. Yogakurse, Ausstellungen, Vernissagen, Kongresse, Schulungen und Aus- und Fortbildungen ohne zwingende berufliche Notwendigkeit.
  • Hochzeitsfeiern sind ebenfalls auf 10 Personen beschränkt. Bei Begräbnissen gilt die Höchstzahl von 500 Personen.

  • Plant wer ein Event mit mehr als 250 Personen an Publikum, bedarf es einer Bewilligung. Bei Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen in geschlossenen Räumen und über 100 Menschen im Freien braucht es einen Covid-Beauftragten und ein Präventionskonzept.
  • Gottesdienste sind von Verschärfungen ausgenommen. Empfohlen wird aber, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, den Gesang einzuschränken und den Mindestabstand wenn möglich einzuhalten.

Masken tragen:

Von A nach B kommen:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Fahrgäste also weiterhin in den Fahrzeugen und im gesamten Bereich der Stationen Masken tragen. Ausgenommen sind nur Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.Neben der Maskenpflicht gilt auch weiterhin der Mindestabstand von einem Meter. 50 Euro Strafe werden bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht bei den Wiener Linien fällig, wenn man der Aufforderung des Personals nicht nachkommt. Bei der ÖBB kostet ein Verstoß 40 Euro. Zudem kann die Mitfahrt verweigert werden. Die ÖBB behält sich zudem vor, die Polizei zu verständigen, wenn sich jemand beharrlich weigert. Die Maske kurz abzunehmen, um zu essen oder zu trinken, ist beim Zugfahren gestattet.
  • Autofahren ist erlaubt. Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, müssen im Fahrzeug auch keine Maske tragen. Allerdings dürfen weiterhin in jeder Sitzreihe einschließlich dem Lenker nur zwei Personen Platz nehmen. Für einen normalen Pkw sind somit vier Personen erlaubt. Für eine Familie, die unter einem Dach lebt, gibt es keine Einschränkungen.
  • Wer in Quarantäne ist, darf keinesfalls ein Fahrzeug lenken, weil er auch das eigene Heim nicht verlassen darf.
  • Aus dem Ausland: Aus einem Land, in dem keine stabile COVID-19-Situation herrscht, ist die Einreise nur mit einem negativen Corona-Test (nicht älter als 72 Stunden) oder mit verpflichtender Quarantäne möglich. Das betrifft derzeit etwa Spanien (mit Ausnahme der Kanaren) Kroatien, Schweden und Portugal (zur vollständigen Liste).

    Drittstaatsangehörige dürfen nicht einreisen. Allerdings gelten hier eine Reihe an Ausnahmen, etwa für Diplomaten oder Saisonarbeitskräfte.

Gastronomie:

Hotellerie:

Sport:

  • Jegliche Sportausübung ist im Prinzip sowohl indoor als auch outdoor möglich, ein Mindestabstand muss während des Sports nicht eingehalten werden. Bei Sportarten, bei denen es zu Körperkontakt kommt, muss der Verein oder der Betreiber der Sportstätte ein Präventionskonzept ausarbeiten und umsetzen.
  • Die Beschränkung für 10 Personen in geschlossenen Räumen gilt pro Trainingsgruppe, sofern sich die Gruppen nicht durchmischen. Es können also in einer großen Halle mehrere Trainingsgruppen gleichzeitig trainieren.
  • Bei Mannschaftssportarten orientiert sich die maximal erlaubte Zahl an der erforderlichen Anzahl von Spielern sowie Schiedsrichter, Trainern und Ersatzspielern.
  • Sollte sich ein Sportler, ein Betreuer oder Trainer mit Covid-19 infizieren, müssen sich alle Beteilitgten in den folgenden 10 Tagen vor jedem Wettkampf auf das Coronavirus testen lassen.
  • Fitnesscenter sind geöffnet, brauchen aber ein Präventionskonzept. Beim Betreten der Sportstätte gilt der Mindestabstand und Maskenpflicht. Es dürfen mehr als zehn Personen gleichzeitig hinein, außer sie besuchen einen von einem Trainer geführten Kurs. Bei der Sportausübung muss dagegen kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Bei Yoga-Kursen und privaten Sporteinheiten - etwa Tanzkurse - sind zusätzlich zu zehn Teilnehmern die benötigten Trainer gestattet.
  • Schwimmbäder sind geöffnet. Gemäß der Leitlinien des Gesundheitsminsteriums ist in künstlichen Becken ein Mindestabstand von ein bis zwei Metern einzuhalten, in Duschen und Umkleiden gilt der Ein-Meter-Abstand. In Innenräumen gilt eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht, ausgenommen sind Duschen oder die Schwimmhalle.

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