Austria

Zahlen weiter hoch: 2.457 Corona-Neuinfektionen in Österreich

Derzeit befinden sich 1.266 Personen aufgrund des Coronavirus in krankenhäuslicher Behandlung, davon werden 264 auf Intensivstationen betreut.

Am Mittwoch wurde erstmals seit über einem Monat die 2000er-Marke geknackt, am Donnerstag wurden bereits knapp 2.400 Neuinfektionen bestätigt, am Freitag kamen noch einmal fast 2.100 hinzu. Und am heutigen Samstag wurde mit 2.457 Neuinfektionen der Höchststand der Woche gemeldet. Der Trend der vergangenen Tage, er hält also an.

Bisher gab es in Österreich 457.317 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (27. Februar 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 8.538 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben und 428.904 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.266 Personen aufgrund des Virus in krankenhäuslicher Behandlung, davon werden 264 auf Intensivstationen betreut.

Neuinfektionen nach Bundesländern

Wien: 769
Burgenland: 93
Kärnten: 165
Niederösterreich: 520
Oberösterreich: 258
Salzburg: 185
Steiermark: 294
Tirol: 133
Vorarlberg: 40

Die Regierung wird am Montag mit Experten, Opposition und Landesvertretern die Lage evaluieren und dann über die weitere Vorgangsweise entscheiden. Wirtschaft, Sport und Kultur haben zuletzt massiv auf weitere Öffnungen ab Mitte März gedrängt - aber die Infektionszahlen sind nach den Lockerungen vor drei Wochen deutlich angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern liegt schon wieder bei 150, die geschätzte effektive Reproduktionszahl mit 1,11 klar über dem kritischen Wert. Und mittlerweile hat sich die stark ansteckende N501Y-Mutation breitflächig ausgebreitet.

Die Epidemiologin Eva Schernhammer wird der Regierung am Montag empfehlen, vorerst keine Lockerung der Corona-Maßnahmen anzukündigen. Die Situation sei "sehr komplex", es sei nicht möglich, die weitere Entwicklung vorherzusagen. Weitere Öffnungen könnte man guten Gewissens nur bei stabilen Infektionszahlen und der Gewissheit ankündigen, "dass das auch so bleibt".

Mehr dazu hier:

Derzeit befinden sich 1.266 Personen aufgrund des Virus in krankenhäuslicher Behandlung, davon werden 264 auf Intensivstationen betreut.

Impfstatus in Österreich und international

Seit 27. Dezember wird auch in Österreich geimpft. Der Impfstart gab vielen Menschen Hoffnung, bald wieder in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Doch bis die Impfung auch eine kritische Masse erreicht, ist noch etwas Geduld gefragt. 

Das zeigen die täglich veröffentlichten Impfzahlen des Gesundheitsministeriums, die seit Mitte Jänner tagesaktuell veröffentlicht werden. Die derzeit kommunizierte Zahl zeigt jedoch nicht den präzisen Stand der aktuell geimpften Personen, sondern lediglich einen „Näherungswert“. 

Hospitalisierungen in Österreich

Maßgeblich für etwaige weitere Maßnahmen gelten vor allem die Spitalskapazitäten. Grob gesagt gilt hier die 100-10-1-Regel: Von 100 infizierten Menschen müssen rund 10 hospitalisiert werden, einer davon landet auf der Intensivstation - und das meist gleich für mindestens 10 Tage. 

Wie die Bettenkapazitäten in Spitälern in den einzelnen Bundesländern aussieht, das zeigt die folgende Grafik. 

Die folgende Grafik zeigt die 7-Tages-Inzidenz für ganz Österreich, heruntergebrochen auf Bezirksebene.

Die sogenannte Inzidenz gilt als wichtiger Richtwert in der Pandemiebekämpfung. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner an. Die 14-Tages-Inzidenz wird herangezogen, um langfristige Tendenzen besser darstellen zu können.

In Deutschland etwa liegt die zulässige Obergrenze bisher bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Österreich ist eine solche Grenze nicht genau definiert. In der Corona-Ampel wird eine Region auf Rot gestellt, wenn es eien "hohe kumulative 7-Tages-Inzidenz relativ zur Bevölkerungsgröße" gibt. 

Todesfälle in Österreich

Corona-Hotspots in Österreich

Folgende Grafik zeigt täglich die neuen Fälle gerechnet auf 100.000 Einwohner - gereiht nach Bezirk. 

Anmerkung: Bei Bezirken unter 100.000 Einwohnern sind die Fälle statistisch hochgerechnet um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Die in dieser Kategorie angegebenen Neuinfektionen müssen also nicht den tatsächlichen Fällen entsprechen. 

Testungen und Anteil positiver Tests

Steigen die Zahlen nur, weil wir mehr testen? Diese Frage beschäftigte vor allem im Sommer die Corona-sensibilisierte Öffentlichkeit. Eine Antwort darauf kann die Positivrate bei den Testungen liegen. War diese im Sommer bei rund fünf Prozent, so landete sie im Herbst bei bis zu 25 Prozent. Wären steigende Neuinfektionszahlen nur auf vermehrte Tests zurückzuführen, dürfte sich der Anteil positiver Tests eigentlich nicht ändern. 

Klicken Sie in die Kurve, um die genauen Anzahl der täglich neuen Testungen zu sehen. 

Internationaler Vergleich

Acht Monate nach Beginn der weltweiten Corona-Pandemie findet sich Österreich im weltweiten Spitzenfeld des Infektions-Geschehens wieder.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Football news:

Malinowski gab 2+ scoring-Pass in zwei spielen in Folge - der erste derartige Fall in der Serie A für 8 Jahre
Arteta über 3:0 gegen Sheffield Wednesday: Arsenal kontrollierte das Spiel. Perfekte Vorbereitung für Slavia
Ronaldo warf nach dem Spiel gegen Genoa ein T-Shirt auf das Feld. Juve wird Cristiano nicht bestrafen-es könnte ein Geschenk sein
Saka Oberschenkel verletzt in der Partie zwischen Arsenal Sheffield mit
Brückenbauer über Tedesco: Ich bin zufrieden. Ich habe verstanden, dass Fußball nicht nur schreien ist, und auf der Stirn springen
Mourinho über Solskjaers Worte: Sonny hat Glück, dass sein Vater besser ist als Ole. Der Vater muss die Kinder immer füttern. Tottenham-Trainer José Mourinho hat nach dem 31.Spieltag bei Manchester United auf einen Kommentar von Ole-Gunnar Sulscher reagiert. Der Norweger sprach sich dafür aus, dass Spurs-Keeper Son Hyn Min nach einem Foul von Manchester United-Mittelfeldspieler Scott Mctomini lange auf dem Rasen lag und feststellte, dass er seinen Sohn wegen eines solchen Verhaltens verlassen hätte
Sulscher über Son: Wenn mein Sohn 3 Minuten lag und nicht ohne die Hilfe von 10 Kameraden aufstand, würde ich ihn ohne Abendessen verlassen