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Wusste Harry davon? Anwalt äußert vor Gericht brisanten Verdacht gegen Meghan

© Mark Large - Pool/Getty Images

Obwohl sie selbst das Gegenteil behauptet, soll Herzogin Meghan an dem Skandalbuch "Finding Freedom" mitgearbeitet haben, wie ein Anwalt behauptet.

Meghan Markle, die Herzogin von Sussex, steht unter Verdacht, mit den Autoren der Biografie "Finding Freedom" - Omid Scobie und Carolyn Durand - zusammengarbeitet zu haben. Obwohl die 39-Jährige und Prinz Harry bisher verlautbaren ließen, mit dem Enthüllungsbuch nichts zu tun zu haben.

Die ehemalige "Suits"-Darstellerin geht gegen die britische Zeitung Daily Mail und gegen Associated Newspapers (ANL) wegen der Veröffentlichung von Auszügen eines Briefes vor, den sie vor ihrer Hochzeit mit Harry im Jahr 2018 an ihren Vater Thomas Markle geschrieben hat.

Der Inhalt des Briefes sei "privat und vertraulich" gewesen. Sie habe darin ihre "tiefsten und privatesten Gedanken", geteilt. Durch die Veröffentlichung des Briefes seien private Informationen missbraucht worden, wirft Meghan Daily Mail und ANL vor.

Nun nimmt der Prozess jedoch eine überraschende Wendung: In der letzten Anhörung am Montag wurde im Rahmen des Prozesses von einem Anwalt des Gegnerteams der Verdacht gegen die ehemalige Schauspielerin erhoben, mit den Autoren von "Finding Freedom" zusammen gearbeitet zu haben.

In dem Buch, welches im August erschienen ist, werden bisher unbekannte Details über die Liebesgeschichte von Meghan und Harry ausgeplaudert. Auch der Bruch mit dem Königshaus sowie das angebliche Zerwürfnis mit William und Kate wird von den Autoren beleuchtet.

Laut dem gegnerischen Team soll Meghan versucht haben, durch eine Zusammenarbeit mit den Autoren ihre Version der Geschichte darzustellen. Der Anwalt der Herzogin von Sussex dementiert die jüngsten Vorwürfe gegen seine Mandantin. Auch in "Finding Freedom" wird der besagte Brief Meghans an ihren Vater zitiert. Die Autoren hätten jedoch "Auszüge" aus den bereits von den Medien veröffentlichten Ausschnitten des Briefes zitiert, betont Meghans Verteidiger. Weder Meghan noch Harry hätten mit Scobie und Durand gesprochen. Er habe nicht den Eindruck, dass die Antragstellerin mit der Wiedergabe des Briefes einverstanden wäre.

"Finding Freedom" ist keine offiziell autorisierte Biografie - auch wenn der Verlag mit der Nähe zu dem Ehepaar hausieren geht. Ihre Quellen, so Scobie und seine Co-Autorin, stammten aus dem "Inner Circle" des Herzogpaares von Sussex. Enge Freunde und Vertraute der Sussexes hätten ihnen "über Monate hinweg" für Gespräche zur Verfügung gestanden.

Es ist nicht das erste Mal, dass Meghan im Rahmen des aktuellen Prozesses Nähe zu Scobie vorgeworfen wird. Im August behauptete der zuständige Richter, Meghan selbst habe dem Journalisten und Autoren Informationen über den laufenden Prozess zugespielt.

Was Harry zu den jüngsten Vorwürfe gegen seine Frau zu sagen hat, ist nicht bekannt. Auch nicht, ob er über die vermeintliche Zusammenarbeit Meghans mit den Autoren des Enthüllungsbuches Bescheid wusste.

Prozess schadet Meghans Image

Imagetechnisch scheint der Prozess Meghan bisher eher zu schaden, als zu nützen. Erst vor wenigen Tagen meldete sich obendrein ein Rechtsexperte zu Wort, der Zweifel an Meghans Wunsch, ihre Privatsphäre schützen zu wollen, erhebt.

Edward Faulks, der Vorsitzende der "Independent Press Standards Organization" (IPSO), der größten unabhängigen Regulierungsbehörde der Zeitungs- und Zeitschriftenindustrie Großbritanniens, ist der Meinung, man hätte die Angelegenheit auch mit einem schnelleren und billigeren Verfahren regeln können.

Mit ihren rechtlichen Interessen haben die Sussexes die Londoner Kanzlei "Schilling" betraut. Das sei aber gar nicht notwendig gewesen, ist sich Faulks sicher.

"Würde ich Beschwerde gegen Zeitungen einlegen wollen, bin ich mir nicht sicher, ob ich dafür die teuren Kosten für Schilling auf mich nehmen würde", sagt der Vorsitzender der unabhängigen Presse-Beschwerdestelle des Vereinigten Königreichs, die mehr als 90 Prozent der britischen Printmedien reguliert, gegenüber The Times.

"Sie hätten zu uns kommen können. Die Königsfamilie hat unsere Dienste regelmäßig genutzt und wir sind uns sehr bewusst, was wir tun können und was nicht", betont der Medien-Rechtsexperte.

Bis zu 60.000 britische Pfund (rund 66.000 Euro) hätten Harry und Meghan im Falle einer Entscheidung zu ihren Gunsten mithilfe der IPSO zugesprochen werden können, berichtet The Times. Dass sich die Sussexes entschlossen hätten, den Prozess so aufzubauschen, sei ein Anzeichen dafür, dass sie einfach nur für Schlagzeilen sorgen wollten, unken nun Twitter-User - von denen einige dem dem Paar sogar Geldgier vorwerfen.

Bisher ist der Prozess für Meghan auch mit finanziellen Einbußen verbunden. Medienberichten zufolge soll sich die Herzogin inzwischen bereit erklärt haben, Rechtskosten in der Höhe von rund 67.888 britischen Pfund (fast 75.000 Euro) zu zahlen. Der Londoner Gerichtshof erklärte zudem, dass Meghan am 22. Juli 2020 zugestimmt habe, die Kosten des Beklagten vollständig zu tragen. Die britische Zeitung The Telegraph geht davon aus, dass die Gesamtkosten für den noch laufenden Rechtsstreit in Summe "Millionen" betragen könnten.

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