Austria

WSG Tirol verschenkt in der Südstadt den Sieg

02/27/2021

Erstes Heimremis für die Admiraner, die Tiroler bleiben im fünften Duell ohne Niederlage.

von Stephan Blumenschein

WSG Tirol hat die gute Ausgangsposition auf einen Platz in der Meistergruppe verspielt. Das Überraschungsteam kam aber nach drei Niederlagen in Folge bei der Admira wenigstens zu einem 1:1.

Beide Trainer hatten trotz Niederlagen im letzten Spiel offensichtlich keinen Grund gesehen, an der Startelf etwas zu verändern. WSG-Coach Silberberger änderte im Vergleich zum 0:1 in Hartberg gar nichts, Admira-Trainer Buric hingegen zumindest das System. Aus der Dreierkette beim 1:2 gegen den LASK wurde in der Abwehr eine Viererkette.

Die Südstädter hatten durch Starkl zwar die erste Chance des Spiels (3.), danach übernahmen allerdings die Tiroler das Kommando in einer flotten Partie. Erst nachdem Rogelj die Topchance auf die Führung ausließ (18.), konnte sich die Admira aus der Umklammerung befreien.

Als alles schon für einen 0:0-Pausenstand hergerichtet war, schliefen die Wattener bei einem kurzabgespielten Freistoß. Kerschbaum ließ Keeper Oswald keine Chance – 1:0 (41.). Und Admiras bester Torschütze hätte in Hälfte eins auch noch sein sechstes Saisontor erzielen müssen, scheiterte dieses Mal aber an Oswald (44.).

Nach dem Wechsel wollte Admira die Führung nur mehr verwalten, überließ den Tirolern völlig die Spielgestaltung. Das ging nur bis zur 84. Minute gut: Nach einem Stellungsfehler von Ostrzolek erzielte der eingewechselte Smith das 1:1. Dabei blieb es, weil zwei weitere WSG-Tore noch aberkannt wurden.


Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, keine Zuschauer erlaubt (wegen Coronavirus-Pandemie), SR Ebner

Admira: Leitner - Maier, Datkovic, Bauer, Ostrzolek - Auer (78. Vorsager), Aiwu - Atanga (85. Hausjell), Kerschbaum (78. Malicsek), Starkl (63. Kronberger) - Wooten (85. Hoffer)

Tirol: Oswald - Koch, Behounek, Gugganig, Schnegg (46. Buchacher) - Rogelj (77. Smith), Petsos, Celic (87. Soares), Rieder (46. Anselm) - Pranter (66. Naschberger), Baden Frederiksen

Gelbe Karten: Atanga, Starkl, Bauer bzw. Celic

19. Runde:

*   = in der Meistergruppe (Plätze 1-6)

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