Austria

Wofür die Stadt Linz so sein Geld ausgeben wird

Eine Stadt hat eine Vielzahl am Zahlungen und Förderungen zu machen. So manche muten mitunter etwas seltsam an.

Zahlungen unter 50.000 Euro können in der Stadt Linz von Stadtsenat (alle Stadträte nebst Bürgermeister) beschlossen werden, brauchen kein Okay des Gemeinderats.

Auch am Donnerstag werden in diesem Gremium spannende Sachen beschlossen. So gibt man endlich den Auftrag, ein Portrait von Ex-Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) anzufertigen. Der wartet seit seinem Rückzug 2013 auf ein offizielles Ölgemälde.

Nun hat man endlich eine Künstlerin (Susanne Purviance) gefunden, die das Bild malt und der Stadtsenat gibt nun die notwendigen Mittel frei. Immerhin 12.000 Euro lässt sich die Stadt das Gemälde kosten.

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10.000 Euro für Militärverein

Etwas weniger, nämlich 10.000 Euro bekommt ein eher ungewöhnlicher Verein. Der nennt sich K.k. Landwehrinfanterieregiment Linz Nr. 2. Hinter dem etwas sperrigen Namen verbirgt sich ein Verein. "Im Jahre 1997 hat eine Gruppe von Freunden beschlossen, ein uniformiertes Traditionsregiment aufzustellen und zu diesem Zweck einen Verein gegründet", schreibt man auf der Homepage.

Seine Ziele sind, laut Eigendefinition in erster Linie die Erhaltung und Pflege altösterreichischer Militärtradition und -kultur sowie die Förderung des Verständnisses um die Geschehnisse in diesem Zeitraum. Alljährlich marschiert man in Uniform auf.

Weil der Verein 2019 allerdings 18.500 Euro ausgegeben und nur 8.000 Euro eingenommen hat, muss nun die Stadt Linz einspringen und 10.000 Euro beisteuern. Angesichts der geplanten Einsparungen "schmeckt" diese Förderung allerdings nicht allen…