Wien – Während in Deutschland die Regierung erstmals den Einfluss der chinesischen Kommunistischen Partei auf die Konfuzius-Institute in der Bundesrepublik bestätigt hat, bestreitet das Konfuzius-Institut an der Universität Wien eine solche Einwirkung: "Die direkte Kontrolle der Lehrinhalte sowie die Ausrichtung und Natur der Veranstaltungen am Konfuzius-Institut an der Universität Wien obliegen der österreichischen Direktion des Instituts. Inhaltliche Mitsprache von Hanban gibt es nicht", hieß es am Donnerstag auf APA-Anfrage aus dem Wiener Institut, das von Professor Richard Trappl geleitet wird. Hanban ist eine Kulturorganisation, die der Zentralen Propagandaabteilung von Chinas Kommunistischer Partei (KP) unterstellt ist.