Austria

Wieder mehr Covid-19-Genesene als Neuinfizierte

Zwei Linzer, 56 und 81 Jahre alt, erlagen im Kepler Universitätsklinikum den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19. Weitere Hintergründe waren vorerst nicht bekannt. Damit erhöht sich die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in der Stadt Linz auf vier. In ganz Oberösterreich sind seit Beginn der Krise insgesamt 22 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. 

Erst am Wochenende waren in Oberösterreich zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt geworden. Ein 77-jähriger Mann aus dem Bezirk Vöcklabruck verstarb im Salzkammergut-Klinikum, eine 73-jährige Frau aus dem Bezirk Vöcklabruck in einer Salzburger Klinik. Oberösterreichs erster Corona-Fall, ein 80-Jähriger aus Puchenau, der sich bei einer Busreise in Südtirol angesteckt hatte, gilt – wie berichtet – mittlerweile als genesen. 

Laut Innenministerium lagen mit Montagnachmittag 1.962 Covid-19-Fälle in Oberösterreich vor. Am stärksten betroffen waren nach wie vor die Bezirke Urfahr-Umgebung, Perg und die Stadt Linz. 

Gute Nachrichten gab es, was die Zahl der aktiven Infektionen betrifft: Mit Stand Montag, 10.30 Uhr, waren laut Innenministerium binnen eines Tages 465 Patienten wieder gesundet. Dagegen wies das Gesundheitsministerium 241 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden aus (Stand: Montag, 8.00 Uhr).

Damit bestätigte sich eine Entwicklung, die am Freitag Anlass zu Zuversicht geboten hatte, als die aktiven Erkrankungen erstmals in der 24-Stunden-Schau zurückgegangen waren. Von Sonntag auf Montag sanken die aktiven Fälle um 2,8 Prozent.

Intensivpatienten: Zahl stabil

Erfreulich war auch, dass die Anzahl der Patienten, die einer Spitalsbehandlung bedürfen, stabil bleibt. Am Montag waren um 10.30 Uhr österreichweit 1.074 Erkrankte in Krankenhäusern, um 18 mehr als am Sonntag. Auf Intensivstationen befanden sich 250, um fünf mehr als am Sonntag.

In absoluten Zahlen lagen am Montagvormittag (Stand: 10.30 Uhr) 12.238 positive Testergebnisse auf SARS-CoV-2 vor. 220 Personen sind bisher an oder mit Covid-19 verstorben, 3.463 wieder genesen.

"Durchseuchung bei etwa einem Prozent"

Die Corona-Erkrankung in Österreich spielt sich im Promille-Bereich ab. Das erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Regierungspressekonferenz zur aktuellen Lage unter Berufung auf Zwischenergebnisse der repräsentativen Tests in der Bevölkerung. Seinen Angaben zufolge liegt die Durchseuchung bei etwa einem Prozent.

Aktuell sind in Österreich über 12.200 positive Testergebnisse bekannt. Allerdings war man immer von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen, weshalb eine breiter gefasste Testserie mit gut 2.000 Personen angelegt wurde, deren Ergebnisse laut Kurz vermutlich am Dienstag vorliegen werden.

Würde man wirklich nur im Promillebereich bzw. bei annähernd einem Prozent liegen, würde das eine Zahl von maximal rund 88.000 bedeuten und damit tendenziell eine geringere Dunkelziffer als mancherorts erwartet.

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