Austria

Wieder Krawallnacht in Spanien: Premier Sanchez reicht es jetzt

Als "inakzeptabel" bezeichnete der Sozialist die Auscheitungen in Barcelona, bei denen es nach der Inhaftierung eines Rappers zu Brandstiftungen gekommen war.

Nach zwei ruhigen Nächten hat es in Spanien bei Protesten gegen die Festnahme eines Musikers wegen Beleidigung des Königshauses erneut Ausschreitungen gegeben. Dabei seien am späten Samstagabend in Barcelona 13 Menschen festgenommen worden, teilte die katalanische Polizei am Sonntag auf Twitter mit.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez verurteilte die Ausschreitungen bei den Demonstrationen für mehr Meinungs- und Künstlerfreiheit. „Vandalismus und Gewalt“ seien „inakzeptabel“, schrieb der sozialistische Politiker in dem sozialen Netzwerk. Sanchez hatte zuvor einen besseren Schutz der Meinungsfreiheit versprochen.

Nach einer friedlichen Kundgebung, an der nach Medienschätzung circa 4.000 Menschen teilgenommen hatten, setzten mehrere Dutzend vermummte Demonstranten auf der Flaniermeile Las Ramblas im Zentrum Barcelonas ein Polizeifahrzeug, Müllcontainer und auch den Eingangsbereich eines Hotels in Brand. Sie verwüsteten unter anderem auch Bankfilialen und plünderten mehrere Geschäfte.

Seit der Inhaftierung des wegen Monarchie-Beleidigung und Verherrlichung von Gewalt zu neun Monaten Haft verurteilten Rappers Pablo Hasel am 16. Februar kommt es in Spanien in verschiedenen Städten immer wieder zu gewalttätigen Kundgebungen. Das Epizentrum der Proteste ist aber die katalanische Heimat des Musikers.

Hasel, der mit bürgerlichem Namen Pablo Rivadulla Duro heißt, hatte sich geweigert, die Strafe freiwillig anzutreten und sich tagelang in der Universität von Lleida verbarrikadiert. Der 32-Jährige hatte den Alt-König Juan Carlos, der sich nach Korruptionsvorwürfen und angesichts von Justizermittlungen vor mehr als sechs Monaten nach Abu Dhabi abgesetzt hat, unter anderem einen „Dieb“ genannt und Gewaltfantasien gegen konservative Politiker in seine Texte eingebaut. Er selbst sieht das durch die künstlerische Freiheit gedeckt.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.

Football news:

Messi hat Real seit Mai 2018 nicht mehr getroffen
Zinedine Zidane: Real besiegt Barça verdient. Man kann nicht alles auf den Richter abschreiben
Ronald Koeman: Der Schiedsrichter hätte einen klaren Elfmeter setzen müssen. Aber Barça muss sich wieder abfinden Ich denke, wenn du das Spiel gesehen hast und du aus Barcelona kommst, bist du jetzt am Zug und unzufrieden mit den beiden Entscheidungen des Schiedsrichters
Sergi Roberto über den Fall Braithwaite: Überrascht, dass der Schiedsrichter sofort sagte, es sei nichts passiert. Wir haben bis zum Ende gekämpft. Real spielte sehr geschlossen, vor allem in der ersten Halbzeit. Am Ende hatten wir Pech, wir haben die Latte getroffen. Es ist sehr schade, ein Unentschieden wäre nicht das schlechteste Ergebnis für uns
Ex-Schiedsrichter Iturralde Gonzalez glaubt, dass es einen Elfmeter für Braithwaite gab. Anduhar Oliver glaubt, dass es keine Zwei Ex-Schiedsrichter gibt, die die Episode mit dem Sturz von Barcelona-Stürmer Martin Braithwaite nach einem Kontakt mit Real-Verteidiger Ferlan Mehndi bewertet haben. Nach Ansicht von Andujar Oliver gab es keinen Elfmeter. Iturralde Gonzalez glaubt, dass sich der 11-Meter-Schuss gelohnt hätte: Elfmeter. Der Spieler wird aus dem Gleichgewicht gebracht, wenn er läuft. In dieser Episode wird er aus dem Gleichgewicht gebracht, er bewegt sich in eine Richtung und er wird von der Hand gepackt
Casemiro bekam 2 gelb in einer Minute und verpasst Real Madrid Spiel mit Getafe
Nacho über das 2:1 mit Barça: Es war wie ein Finale, ein sehr wichtiger Sieg. Aber Real muss noch viel machen. Ein sehr wichtiger Sieg. Man könnte sagen, es war wie ein Finale, ein Match gegen einen direkten Konkurrenten. Aber wir haben noch viel zu tun