Die Bilder sind mittlerweile in Geschichtsbüchern zu finden: kritisch dreinschauende Frauen und Männer an langen Tischen, Zettel mit kleinen Stanzlöchern vor den Gesichtern. Die Neuauszählung der US-Präsidentenwahl in Florida 2000 gilt als Beispiel dafür, wie Gerichte Sieger bestimmen können. Die händische Neuauszählung, die auf den Fotos zu sehen ist, stoppte der Supreme Court damals. Der Republikaner George W. Bush wurde mit einem maschinell ermittelten Vorsprung von 537 Stimmen zum Sieger gegen den Demokraten Al Gore ernannt – und so Präsident.