Etwa 1,1 Millionen Brutpaare von Brillenpinguinen gab es noch vor etwa 100 Jahren. Heute sind von dieser Pinguinart, die die Küsten Afrikas – vor allem jene Südafrikas und Namibias – besiedelt, nur noch etwa 20.000 Paare übrig. Ihre Eier gelten als Delikatesse und wurden lange Zeit von den Menschen gesammelt. Die Habitate der Tiere waren von dutzenden Ölkatastrophen betroffen. Dann kam die Überfischung und setzte den Schwarmfischjägern zu. Und nun sorgt der Klimawandel für Futterknappheit und Hitzestress.