Austria

Wie der Wien-Attentäter zu seiner Waffe kam

Nach verhängnisvollen Pannen bei der Terrorabwehr im Vorfeld des Anschlages vom 2. November laufen die Ermittlungen zum Attentäter und seinen Hintermännern auf Hochtouren. Monatelang hatten Beamte des Wiener Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung den letzten Verdächtigen auf der Fahndungsliste überwacht.

Wie berichtet, schnappte die Cobra nun zu. Als die Elitepolizisten die Wohnung einer gebürtigen ägyptischen Großfamilie stürmten, war der junge Terror-Komplize - er lebte ebenso wie der IS-Killer von der Sozialhilfe - völlig überrascht.

Terror-Komplize warf Handy aus 15. Stock
In Panik warf er noch sein Handy aus dem 15. Stock. Selbst die Eltern und Geschwister des polizeibekannten Gefährders hatten sich schon von dem 21-Jährigen abgewandt. Er soll gestanden haben, quasi „Waffenhändler“ der Islamisten-Zelle gewesen zu sein. Mit dem auf dem Schwarzmarkt gekauften Sturmgewehr gab der spätere Attentäter fast 80 Schuss in einem Aktionsradius von 75 Metern ab - und tötete vier Menschen.

161 Tage nach der Terrornacht dürfte nun jedenfalls das Netzwerk der Dschihadisten enttarnt sein. Für mehr als 20 teils verurteilte und radikale Verdächtige - auch Schweizer Islamisten - klickten Handschellen.

„Attentäter-Moschee“ ist wieder offen
Indes gibt es Aufregung um eine nach der Terrornacht von der Behörde geschlossene Wiener Moschee, die der IS-Killer regelmäßig besuchte. Die Islamische Glaubensgemeinschaft sieht „keine Beweise“, das Gebetshaus ist wieder offen. Heftige Kritik an der Entscheidung übt Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP): „Moscheen sind kein rechtsfreier Raum.“

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