Eigentlich wissen wir es alle: In jedem Ende steckt schon das Momentum eines Neubeginns. Wenn wir allerdings aus einem vergleichsweise lauen Sommertag plötzlich in den tiefsten Winter gestoßen werden, ist es schwierig mit der Perspektive. Dann ist es meistens so, dass wir uns in einem finsteren Gefängnis fühlen. "Dunkle Tetraeder" nennt der Soziologe und Gründer des FAS-Research-Instituts Harald Katzmair das aktuell: Angst vor dem Monatsende. Angst um das Leben inmitten der Pandemie, Angst vor dem Ökokollaps und generelle Zukunftsangst.