Austria

Wenige Masken-Verweigerer in Velden; wieder Rekord an Neuinfektionen in den USA

Wörthersee

© APA/BARBARA GINDL

Aktuell sind 1.195 Menschen in Österreich mit dem Coronavirus infiziert. Lesen Sie nationale wie internationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie in unserem Live-Ticker.

von Marie North

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Neue Entwicklungen in der Corona-Krise

  • vor 1 h

    EU-Währungskommissar Gentiloni warnt vor Auseinanderbrechen der Eurozone

    Der EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgerufen, sich schnell auf einen Plan zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise zu einigen. "Wovor wir immer gewarnt haben, bestätigt sich jetzt: Die Covid-Rezession droht die Eurozone zu zerreißen", sagt der Italiener der Welt heute.

    Die neue EU-Konjunkturprognose zeige, dass die Corona-Krise die wirtschaftlichen Unterschiede schneller verstärke als gedacht. "Die Rezession wird tiefer als erwartet und die Länder im Euroraum entwickeln sich wirtschaftlich noch stärker auseinander als noch im Frühjahr prognostiziert", warnte Gentiloni. Doch wenn die amtierende EU-Ratspräsidentin und deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Kompromiss vorantreibe, "können wir noch in diesem Monat eine Einigung erzielen".

  • vor 1 h

    378 registrierte Neuinfektionen in Deutschland

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 378 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit waren seit Beginn der Coronakrise mindestens 198.556 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI heute meldete (Datenstand 11.7., 0.00 Uhr). In Deutschland starben nach RKI-Angaben 9.060 mit dem Virus infizierte Menschen - das bedeutet ein Plus von 6 im Vergleich zum Vortag. Bis Samstagfrüh hatten 184.400 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

    Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 10.7., 0.00 Uhr, bei 0,80 (Vortag: 0,66). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Seit Mitte Mai gibt das RKI zudem ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 10.7., 0.00 Uhr, bei 0,90 (Vortag: 0,86). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

  • vor 1 h

    Rekord an Neuinfektionen in den USA

    Das Coronavirus breitet sich in den USA weiter aus. Mit fast 69.000 Neuinfektionen am Freitag wurde ein neuer Rekord erzielt. In acht US-Bundesstaaten - Alaska, Georgia, Idaho, Louisiana, Montana, Ohio, Utah und Wisconsin - wurden ebenfalls Höchstwerte für die Zahl von Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet.

    Insgesamt sind in den USA bisher über drei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert, die Zahl der Toten liegt laut Angaben der Seite Worldometers.info bei mehr als 136.000. Die USA haben weltweit die meisten Corona-Infektionen und -Todesfälle zu verzeichnen.

  • vor 1 h

    Zahl der Toten in Brasilien steigt über 70.000

    In Brasilien werden nach Auskunft des Gesundheitsministeriums 45.048 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Damit steigt die Zahl der festgestellten Ansteckungen auf 1,800.827. Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus in Verbindung gebrachten Todesfälle steigt in den vergangenen 24 Stunden um 1.214 auf 70.398. Auch Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ist infiziert.

  • vor 1 h

    Guten Morgen!

    An dieser Stelle informieren wir Sie heute über die aktuellsten Entwicklungen rund um das Coronavirus in Österreich und weltweit.

    Haben Sie einen guten Start ins Wochenende!

  • Frankreich: 30.004 Tote in Folge der Corona-Pandemie

    Mindestens 30.004 Menschen sind seit Beginn der Pandemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilten die Gesundheitsbehörden am abend mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen. Die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen werde aber erst am 15. Juli wieder aktualisiert.

  • Nach langem Zögern: Johnson will striktere Maskenpflicht

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Freitag eine Ausweitung der Maskenpflicht in seinem Land angedeutet. "Ich glaube wir müssen strikter dabei sein, die Menschen zum Tragen von Gesichtsschutz in geschlossenen Räumen aufzufordern, wo sich Menschen begegnen, die sonst nicht zusammenkommen", sagte der Premier in einer Online-Fragestunde mit Bürgern.

    Ebenfalls am Freitag zeigte sich Johnson erstmals selbst mit Maske in der Öffentlichkeit beim Besuch mehrerer Geschäfte in seinem Wahlbezirk Uxbridge.

    Einen Sinneswandel vollzog der konservative Regierungschef auch mit der Empfehlung an die Briten, wieder an ihren Arbeitsplatz zu gehen. "Gehen Sie zur Arbeit, wenn Sie können", sagte Johnson. Bisher hatte der Slogan gelautet: "Arbeiten Sie von zuhause, wenn Sie können." Britische Medien interpretierten den Schritt als Zeichen für die wachsende Sorge im Regierungssitz Downing Street vor einem heftigen wirtschaftlichen Einbruch.

  • WHO schickt Expertenteam zur Untersuchung nach China

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsendet auf der Suche nach dem Ursprung des neuartigen Coronavirus am Samstag ein Expertenteam nach China. Den chinesischen Behörden zufolge ging das Coronavirus von einem Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen über.

    Immer wieder wurde aber auch ein Labor in Wuhan mit dem Ausbruch der Pandemie in Verbindung gebracht, unter anderem von US-Präsident Donald Trump. Die USA und andere Staaten fordern seit längerem von Peking mehr Transparenz über den Ursprung der Pandemie.

  • Mehr als 30.000 Corona-Tote in Frankreich

    In Frankreich sind mehr als 30.000 Menschen in Folge der Coronavirus-Pandemie gestorben. Mindestens 30.004 Menschen seien seit Beginn der Epidemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilten die französischen Gesundheitsbehörden am Freitagabend mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen.

  • South Caroline verhängt Alhoholverbot in Bars ab 23 Uhr

    Angesichts eines raschen Anstiegs der Neuinfektionen mit dem Coronavirus verbietet der US-Bundesstaat South Carolina Bars, Restaurants und Clubs ab 23.00 Uhr den Verkauf von alkoholischen Getränken. Damit solle die rasche Verbreitung des Virus unter jüngeren Erwachsenen, die gerne abends in Gruppen zusammenkämen, gebremst werden, erklärte Gouverneur Henry McMaster am Freitag. Der Erlass gelte für rund 8000 Gastbetriebe und trete am Samstag in Kraft. Ausgenommen davon seien nur Verkäufe im Einzelhandel.
    Verstöße gegen die Verordnung könnten den Entzug der Schanklizenz nach sich ziehen, warnte McMaster. Kritikern, die seinen Erlass als unzureichend betrachteten und weitere Maßnahmen wie eine Masken-Pflicht forderten, erteilte er eine Absage.

  • Erster Corona-Fall in der Schweizer Fußball-Liga

    Die Schweizer Super League hat ihren ersten Corona-Fall seit dem Neustart der Fußball-Meisterschaft. Mirlind Kryeziu, Innenverteidiger des FC Zürich, wurde positiv auf das Virus getestet. Er weist leichte Symptome auf und befindet sich in häuslicher Isolation. Mehr dazu hier:

  • Italien: 91 Hochzeitsgäste unter Quarantäne

    91 Hochzeitsgäste müssen sich einer zweiwöchigen Quarantäne unterziehen, nachdem der Vater der Braut in der Kleinstadt Cittadella in der norditalienischen Region Venetien positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Nach Ende der Feier wies der Mann Covid-19-Symptome auf. Er wurde getestet und ins Spital eingeliefert.

    Alle Personen, mit denen der Mann bei der Hochzeitsfeier in Verbindung gekommen war, wurden kontaktiert und müssen sich einer Quarantäne unterziehen, berichtete die Tageszeitung „Il Gazzettino“. Bei den Gästen handelte es sich um mehrere Kongolesen, da das Brautpaar afrikanischer Abstammung ist. Einige Gäste trafen auch aus Frankreich ein.

  • Österreich heißt Urlauber aus Gütersloh willkommen

    Menschen aus dem Kreis Gütersloh sollen bald wieder ohne Einschränkungen nach Österreich einreisen können. „Mit einer Aufhebung der Restriktionen ist in absehbarer Zeit zu rechnen“, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Freitag in Wien auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Seit dem 29. Juni müssen Einreisende aus dem Kreis Gütersloh ein ärztliches Attest für einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie nach Österreich wollen.

  • Frankreich warnt vor Corona-Anstieg auf niedrigem Niveau

    Frankreichs Gesundheitsbehörde warnt vor einem Wiederanstieg der Corona-Fälle. Die neue Tendenz gehe zwar mit der Zunahme an Tests einher, teilte die Gesundheitsagentur Santé Publique France am Freitag mit. Dennoch zeige sich, dass die Übertragung des Virus anhalte oder sogar fortschreite. „Die bisher beobachtete Zunahme bleibt zwar moderat, erfordert aber höchste Wachsamkeit“, hieß es. „Um ein Wiederaufflammen der Epidemie zu vermeiden, ist es unerlässlich, dass die Bevölkerung die empfohlenen Präventionsmaßnahmen rigoros anwendet.“
    Die Behörde beobachtet, dass die Menschen sich weniger an die Maßnahmen hielten. Die Aussicht auf die Sommerferien einhergehend mit Treffen von Freunden und Familie könnten einen Anstieg der Infektionen begünstigen. Generell sei die Viruszirkulation derzeit aber niedrig.

  • Mallorca: Maskenpflicht und harte strafen gegen illegale Partygänger

    Die Balearen wollen gegen illegale Partys, die gegen die Corona-Regeln verstoßen und vor allem auf Mallorca zunehmend Sorgen bereiten, hart vorgehen. Die Regionalregierung beschloss am Freitag einen Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu 600 000 Euro sowie verstärkte Kontrollen. Das entsprechende Dekret, das noch am Freitag im Amtsblatt veröffentlicht werden und damit umgehend in Kraft treten sollte, sieht bei Verstößen unter anderem auch Schließungen von Lokalen für eine Zeit von bis zu drei Jahren vor.
    Wegen der Nachlässigkeit einiger Bürger hatte die Regionalregierung bereits am Donnerstag die Einführung einer strengen Maskenpflicht angekündigt, die am Montag in Kraft treten soll.

  • Hersteller sagt: Remdesivir senkt Sterberisiko um 62 Prozent

    Das Medikament Remdesivir kann nach Angaben des Herstellers das Sterberisiko bei einem schweren Verlauf der Corona-Krankheit Covid-19 deutlich vermindern. Eine neue Analyse würde eine Senkung des relativen Sterberisikos um 62 Prozent zeigen, wie das US-Pharmaunternehmen Gilead am Freitag auf der Welt-Aids-Konferenz bekanntgab. Remdesivir ist das einzige in der EU zugelassene Medikament zur spezifischen Behandlung von Covid-19.
    Demnach lag bei der Standardtherapie an Tag 14 nach Behandlungsbeginn die Sterblichkeit von schwer an Covid-19 erkrankten Patienten bei 12,5 Prozent. Wurden Patienten zusätzlich mit Remdesivir behandelt, starben nur 7,6 Prozent. Unter Berücksichtigung dieser Zahlen und anderer patientenbezogener Faktoren kommt Gilead dann auf das um 62 Prozent gesenkte Sterberisiko durch das Medikament.

  • Deutschland: Mehr psychische Probleme bei Kindern

    Sie sind häufiger gereizt, niedergeschlagen oder können schlecht einschlafen: Die Corona-Krise hat die Lebensqualität und psychische Gesundheit von vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland einer neuen Studie zufolge verschlechtert. Betroffen seien vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien, sagte die Leiterin der sogenannten Copsy-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), Ulrike Ravens-Sieberer, am Freitag.
    „Die meisten Kinder und Jugendlichen fühlen sich belastet, machen sich vermehrt Sorgen, achten weniger auf ihre Gesundheit und beklagen häufiger Streit in der Familie.“ Bei jedem zweiten Kind habe das Verhältnis zu seinen Freunden durch den mangelnden physischen Kontakt gelitten.

  • Italien will Corona-Notstand verlängern

    Die italienische Regierung will den wegen des Coronavirus ausgerufenen Notstand verlängern. Eine entsprechende Entscheidung stehe bevor, sagte Regierungschef Giuseppe Conte am Freitag in Venedig. „Wenn wir den Ausnahmezustand nicht verlängern, hätten wir nicht mehr die Mittel und Instrumente, (...) um weiter zu überwachen und um einzugreifen.“
    Conte hatte den Notstand am 31. Januar für sechs Monate ausgerufen, nachdem bei einem chinesischen Paar in Rom das Virus nachgewiesen worden war. Mittlerweile sind im Zuge der Pandemie rund 35 000 Menschen gestorben. Die Infektionszahlen sind in Italien aber nach einem langen und harten Lockdown mittlerweile niedrig.

  • Österreicher dürfen wieder ohne Quarantäne nach England

    Touristen und Geschäftsleute aus Österreich und vielen anderen Ländern müssen seit Freitag bei ihrer Einreise nach England nicht mehr in eine zweiwöchige Quarantäne. Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Staaten und Überseegebiete, die nach Auffassung der Regierung die Corona-Krise im Griff haben. Dazu zählen zum Beispiel auch Deutschland, die Schweiz und Italien.

    Wer nach Großbritannien möchte, sollte dennoch aufpassen: Im Voraus muss ein Einreise-Formular ausgefüllt werden. Außerdem aktualisieren die Landesteile regelmäßig ihre Listen mit den sogenannten Luftbrücken zwischen Großbritannien und anderen Staaten. Die Länderauswahl kann also schnell veraltet sein und auch je nach Landesteil voneinander abweichen. So müssen nach dem aktuellen Stand Spanier bei ihrer Einreise in Schottland in Quarantäne, nicht aber in England. Die Bestimmungen gelten für Einreisen per Flug, Bahn und Schiff.

    Großbritannien ist das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Kritiker werfen Premier Boris Johnson vor, zu spät und falsch auf den Ausbruch reagiert zu haben und nun die Maßnahmen zu früh zu lockern. Viele rechnen mit einer zweiten Infektionswelle.

  • Testergebnisse in Salzburger Schlachthof alle negativ

    Die am Donnerstag durchgeführten Corona-Tests bei den rund 330 Mitarbeitern des Salzburger Schlachthofs in Bergheim haben ein erfreuliches Ergebnis gebracht. Wie das Land am Freitag mitteilte, waren alle Testergebnisse negativ. Die Untersuchung war durchgeführt worden, nachdem es zunächst in Deutschland und später in mehreren Schlachthöfen in Oberösterreich zur Covid-19-Fällen gekommen war.

    Mehr dazu hier:

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