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Was Peter Handkes Suche nach "Wahrheit" heute schwer genießbar macht

© APA - Austria Presse Agentur

Analyse. Die Debatte um den Autor ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Zeit zur Besinnung auf das, was wirklich bleiben wird.

von Georg Leyrer

Es ist eine in jeder Hinsicht elende Debatte, die sich über die Literatur gestülpt hat.

Der österreichische Autor Peter Handke bekommt am Dienstag in Stockholms Konzerthaus den Nobelpreis überreicht. Dass ihm dieser zugesprochen wurde, hat hohe Wellen geschlagen, die sich jetzt wohl noch aufbauschen werden.

Diese Empörungswellen formen sich aus ehrlicher Betroffenheit, selbstgerechtem Zorn, aus literarischem Unverständnis einerseits und einem Unverständnis gegenüber dem Leid von Menschen andererseits. Es gibt in der Debatte keinen Gewinner, es gibt aber viele Verlierer.

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