Austria

Was machen sie eigentlich, Herr Lehner?

– 01 –
Wie erklären Sie einem sechsjährigen Kind, was Sie beruflich machen?
Ich helfe Unternehmen, dass sie alles richtig und das eine oder andere auch noch besser machen, damit einerseits alle ruhig schlafen und sie andererseits noch erfolgreicher sein können.

– 02 –
Und was antworten Sie auf die Frage, warum Sie dafür Geld bekommen?
Weil durch meine Arbeit der Kunde einen Mehrwert erhält, von dem er mir einen Anteil abgibt.

– 03 –
Was macht Sie glücklich?
Wenn meine Arbeit gelobt wird und ich
sinnstiftend tätig sein konnte.

– 04 –
Woran erkennt man einen guten Chef?
Wenn er den besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Karriere ermöglicht und diese bestmöglich anleitet, ihre Talente zu entfalten.

– 05 –
Was sollte ein Mitarbeiter keinesfalls zu seinem Chef sagen? Und was würden Sie darauf antworten?
„Mir sind der Kunde und die Qualität unserer Arbeit egal.“ In solch einem Fall würde ich eine weitere Karriere außerhalb unseres
Unternehmens empfehlen.

– 06 –
Mein erstes Geld habe ich verdient ...?
Als ich meinem Großvater bei der Waldarbeit geholfen habe.

– 07 –
Was möchten Sie gut können?
Ein Vier-Hauben-Menü für nette Freunde kochen.

– 08 –
Wen fragen Sie außerhalb der Familie um Rat?
Ein paar wenige Freunde mit Lebenserfahrung und unterschiedlichen gedanklichen Zugängen, die zuhören und offen und ehrlich antworten.

– 09 –
In welchem Unternehmen möchten Sie einen Monat lang Chef sein?
Caritas

– 10 –
Wann schalten Sie Ihr Handy aus?
Wenn ich mit meiner Familie zusammen bin und diese meine volle Aufmerksamkeit verdient.

– 11 –
Welches Buch wollen Sie lesen, hatten dafür aber zuletzt wenig Zeit?
„Vom Kriege“ von Carl von Clausewitz.

– 12 –
Wenn ich einmal frei habe, mache ich als Erstes?
Ab in die Natur.

– 13 –
Das liegt immer auf meinem Schreibtisch:
Mein Smartphone.
– 14 –
Diese Person hat meinen Werdegang geprägt:
Mein Vater gab mir den makroökonomischen Background, meine Großeltern das unternehmerische Gen und meine Mutter die
Herzensbildung.
– 15 –
Würden Sie nicht für EY arbeiten, womit würden Sie wahrscheinlich dann Ihr Geld verdienen?
In einem Unternehmen, das sich auf die Herausforderungen der Zukunft fokussiert: Verknüpfung nachhaltiger Energiegewinnung mit den Chancen der Digitalisierung und einem globalen Mindset.

– 16 –
Dieser Schauspieler könnte mich in einem Film verkörpern:
Christoph Waltz

– 17 –
Diese unternehmerische Leistung finde ich bewundernswert:
Bill Gates hat nicht nur im globalen Kontext eine ganze Generation geprägt, er hat auch durch sein philantropisches Engagement viel Positives für die Weltgesundheit beigetragen.

– 18 –
Dabei entspanne ich am besten.
Bei einem Lauf in der Eferdinger Au.

– 19 –
Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Menschen am meisten?
Offenheit, Toleranz, Weitblick.

– 20 –
Ihre Lieblingshelden in der Geschichte?
Nelson Mandela für seinen Mut und Weitblick für eine gesellschaftliche Veränderung; Robert Bernardis und Anton Schmid als österreichische Widerstandskämpfer; Marie Curie als erste weibliche Nobelpreisträgerin.

– 21 –
Du oder Sie im Unternehmen?
Bin da unkompliziert, biete das „Du“ aber gerne aktiv als Zeichen der Wertschätzung an.

– 22 –
Das beeindruckendste Comeback in der Wirtschaftsgeschichte?
In Österreich finde ich die Geschichte von Josef Zotter sehr beeindruckend.

– 23 –
Ihr Lieblingskomponist?
Frederic Chopin

– 24 –
Was war Ihr größter Fauxpas im Geschäftsleben?
Habe bei einer internationalen Veranstaltung in Monaco die Frau unseres Global CEOs mit jemand anderem verwechselt.

– 25 –
Was bringt Sie aus der Ruhe?
Eigentlich kaum etwas. Außer Dummheit und Oberflächlichkeit.

– 26 –
Der ungewöhnlichste Gegenstand in meinem Büro ...
Eine Maske vom Luccha Libre, die ich als Geschenk meiner mexikanischen Kollegen aus Mexico City mitgebracht habe.

– 27 –
Videokonferenzen finde ich ...
... effizient, aber seelenlos.

– 28 –
Dieses Bild sollte in meinem Büro hängen
Graffity von Banksy.

–29 –
Ihr Traum vom Glück
Ein glückliches, erfülltes und gesundes Leben für meine Familie und mich.

– 30 –
Meine Großmutter hat immer gesagt:
Wer viel fragt, geht viel irr.

– 31 –
Wenn ich einmal in Pension gehe, sollen die Leute über mich sagen:
Der Lehner hat viele tüchtige Kolleginnen und Kollegen gefördert, die nun ein Multiplikator für den weiteren Erfolg des Unternehmens sind. Seine Gelassenheit, sein strategischer Weitblick und seine Klientenarbeit können als Vorbild und Basis für die nächste Generation dienen.

Zur Person

Erich Lehner (48) wurde in Wien geboren. Seine familiären Wurzeln hat er allerdings in Oberösterreich. Sein Vater Gerhard

Lehner war über Jahrzehnte der Budgetexperte des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) und beriet etliche Bundes- und Landesregierungen.

Erich Lehner ist ausgebildeter Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und Managing Partner von EY in Linz. EY zählt weltweit zu den größten Wirtschaftsprüfungskanzleien

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