Grünes Licht gibt es dafür offiziell zwar noch nicht, aber im Frankfurter Hauptsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) rauchen längst die Köpfe. Es geht um den sogenannten E-Euro, also gewissermaßen um die Digitalisierung des Bargelds. Entscheiden über eine mögliche Einführung wird der EZB-Rat, oberstes Beschlussorgan der Währungshüter, zwar erst zur Jahresmitte – es wirkt hinter den Kulissen aber so, als wären die Würfel längst gefallen. Notenbank-Chefin Christine Lagarde rechnet etwa mit der Einführung des E-Euro in den nächsten Jahren, wie sie im Jänner erklärte.