Austria

Warum die Breitband-Drosselung nur bedingt sinnvoll ist [premium]

Woche 4, das Internet hält. imago images/Lichtgut

EU-Kommissar Thierry Breton rief große US-Dienste zu Beginn der Krise auf, ihre Dienste zu drosseln. Als Augenauswischerei bezeichnete ein deutscher IT-Experte die Maßnahme. Heimische Provider begrüßen den Schritt, trotz stabiler Internetverbindung.

Drei Wochen mit Ausgangsbeschränkungen hat die Arbeit und die Schule die Österreicher in die eigenen vier Wände katapultiert. Ein weiterer Monat soll noch folgen. Befürchtungen, dass die Internetversorgung an seine Grenzen stoßen könnte, sind - zumindest für Österreich - unbegründet.  Dennoch setzte schon zu Beginn der Maßnahmen die EU erste Schritte, um einen Zusammenbruch der Netze zu verhindern. Große Internetdiensteanbieter folgten dem Aufruf EU-Kommissar Thierry Breton Bandbreiten zu drosseln, um sicher zu stellen, dass die Netze nicht zusammen brechen. Netflix, YouTube, TikTok und auch Facebook kündigten an, für die nächsten 30 Tage Datenmengen herunter zu schrauben. In Österreich gab die Regulierungsbehörde RTR die Weisung aus, dass Streamingdienste nachzureihen sind, wenn das Internet an seine Grenzen stößt. Ein empfindlicher Eingriff in die Netzneutralität. Der deutsche IT-Experte Felix "Fefe" von Leitner bezeichnet das Vorgehen der EU auf seiner Webseite zudem auch noch als "sinnlosen Aktivismus“ und „Augenauswischerei“.

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