Es war für alle Eventualitäten vorgesorgt. Mit zwölf Schöffen hatte der Buwog-Prozess begonnen, zum Schluss waren es noch fünf Laienrichter, um drei mehr, als die Strafprozessordnung (StPO) vorschreibt. Sieben sind also im Lauf der drei Jahre ausgeschieden, die letzte Schöffin verließ den von der Vorsitzenden Marion Hohenecker geleiteten Richtersenat am 136. Verhandlungstag im Februar. Sie musste 400 Euro Ordnungsstrafe bezahlen, da sie keinen im Gesetz vorgesehen Grund für ihr Ausscheiden geltend machen konnte.