Austria

Virtuell zu Gast in Europas größten Konzerthäusern

Konzerte aus ganz Europa sind ab sofort im Internet abrufbar (Symbolbild).
Konzerte aus ganz Europa sind ab sofort im Internet abrufbar (Symbolbild). (c) APA/HERBERT PFARRHOFER

Die Klassikveranstalter präsentieren ihre jüngsten Live-Videomitschnitte.

Konzerte aus ganz Europa sind ab sofort im Internet abrufbar. Die Vereinigung der europäischen Konzerthäuser (Echo) hat eine Initiative gestartet, die es ermöglicht, virtuell Abend für Abend einen anderen bedeutenden Konzertsaal zu besuchen. Am Mittwoch kann man beispielsweise Tschaikowskys Fünfte Symphonie gespielt vom Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi hören, eine Aufführung, die von der Streaming-Plattform Takt1 im Jänner im Wiener Konzerthaus aufgezeichnet wurde.

Die Echo-Mitglieder stellen das Programm der kommenden Tage jeweils auf ihren Facebook-Seiten vor, wo die Streams auch abgerufen werden können. Es folgen Übertragungen aus Häusern wie dem Concertgebouw Amsterdam, dem Londoner Barbican Center oder den Philharmonien von Luxemburg, Hamburg und Köln.

Am Donnerstag ist ein Mitschnitt aus Dortmund zu erleben: Das Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons spielt mit Yefim Bronfman Beethovens Fünftes Klavierkonzert. Aus Wien kommen Beiträge aus Musikverein und Konzerthaus, auf deren Internetseiten die genauen Programme zu lesen sind.

„Lesen statt hören“

Abonnenten des Musikvereins können überdies einige Wochen lang gratis auf die Streaming-Plattform Myfidelio zugreifen, die über ein großes Archiv historischer Video-Aufnahmen von Opern und Konzerten verfügt, aber auch etliche Aufzeichnungen aus dem Musikverein aus der jüngsten Vergangenheit abrufbar macht. So etwa das philharmonische Abonnementkonzert unter Valery Gergiev mit Tschaikowskys Erster Symphonie („Winterträume“) und Rimskij-Korsakows „Scheherazade“.

Die Mitglieder der Gesellschaft der Musikfreunde erreicht dieser Tage ein Schreiben von Intendant Angyan, der das Projekt „Lesen statt hören“ ankündigt. Die Gesellschaft veröffentlicht auf ihrer Website täglich neue Texte, die Programme von Konzerten thematisieren, die an diesem Tag zu hören gewesen wären: „Reflexionen, kleine Rhapsodien und Feuilletons – geschrieben von den Autorinnen und Autoren des Hauses.“

Via 3sat kann man den Musikverein übrigens auch besuchen: Felix Breisachs Film „Mythos Gold“, zum 150-Jahr-Jubiläum des Musikvereins gedreht, wird am 4. April 2020 um 21.55 Uhr nochmals ausgestrahlt. Auf  myfidelio.at ist er dauerhaft zugänglich. (sin)

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