Austria

Verwirrung um Oster-Erlass, Papst feiert Online-Messe

Frau mit Maske

© APA/AFP/ANGELA WEISS

Tag 20 der Ausgangsbeschränkungen. Debatte um mögliche Verpflichtung bei Corona-App läuft. Lesen Sie alle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Marie North, Yvonne Widler

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Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • vor 7 min

    Österreicher und Österreicherinnen vermissen Angehörige und Freunde

    Die Österreicher vermissen in den Zeiten von "Social Distancing" aufgrund der Coronavirus-Pandemie am meisten ihre Angehörigen und Freunde sowie ihre Freizeitvergnügen. Die Zustimmung zu den von der Regierung erlassenen Maßnahmen liegt dennoch bei 83 Prozent, in der Woche davor waren es aber noch 91. Das geht aus einer Gallup-Umfrage hervor, die am Sonntag präsentiert wurde. Auch Sehnsucht nach Gesprächen ohne das Thema Coronavirus sowie Hobbies, Shoppen und Friseur wird vermisst. Die Mehrheit übrigens schätzt die eigene Durchhaltebereitschaft höher ein als die der anderen. 

  • vor 25 min

    Keine Palmsonntagsprozession

    Papst Franziskus wird die Palmsonntagsprozession nicht auf dem Petersplatz feiern, sondern im Innerern des Doms. Es soll die Möglichkeit einer Online-Übertragung geben. 

    Auch das Osterfest in Österreich wird anders:

  • vor 42 min

    Bis zu 1.800 Schüler werden in Osterferien betreut

    Je nach Tag zwischen 1.400 und 1.800 Schüler unter 14 Jahren werden in den Osterferien an den Schulen betreut. Diesen Bedarf ergab eine vom Bildungsministerium beauftragte Erhebung. Für die Aufgabe haben sich knapp 22.000 Lehrer freiwillig gemeldet - eingesetzt werden zwischen 1.600 und 2.300.

    Aufgrund der Corona-Pandemie sind heuer viele Volksschulen bzw. AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen in den Ferien geöffnet. An ihnen sollen Kinder jener Eltern betreut werden, die etwa im Handel, bei Polizei, Rettung und in Spitäler gebraucht werden.

    1.800 Schüler entsprechen rund 0,3 Prozent aller 682.000 Kinder und Jugendlichen an diesen Schulen. Zum Vergleich: Am Freitag waren etwas 2.300 anwesend. Angeboten wird die Betreuung nicht an allen 4.600 Standorten, sondern österreichweit an rund 850. Keine großen Unterschiede gibt es beim Betreuungsbedarf zwischen den Bundesländern. Am geringsten ist er im Burgenland (0,16 Prozent der Schüler), am höchsten in Kärnten (0,38 Prozent).

  • vor 54 min

    Anschober äußert sich auf Twitter

    Der Gesundheitsminister äußerte sich Samstagabend zum Erlass. 

  • vor 1 h

    Kreuzfahrtschiff legte in Florida an

    Nach langer Irrfahrt hat ein Kreuzfahrtschiff mit Coronavirus-Patienten an Bord einen Hafen im US-Bundesstaat Florida erreicht. Die "Coral Princess" legte am Samstag nach einem gescheiterten Andockversuch in Fort Lauderdale im Hafen von Miami an. Zuvor war sie bereits von mehreren südamerikanischen Häfen abgewiesen worden.

    Nach Angaben der Reederei Princess Cruises befinden sich auf dem Schiff zwei Tote und mindestens zwölf mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Insgesamt seien 1.020 Gäste und 878 Besatzungsmitglieder auf dem Kreuzfahrtschiff. Das Von-Bord-Gehen könne mehrere Tage dauern.

    Die "Coral Princess" war am 5. März in Santiago de Chile ausgelaufen und sollte eigentlich am 19. März ihre Kreuzfahrt in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires beenden. Dort wurde das Schiff aber abgewiesen.

  • vor 1 h

    Von der Leyen: "Brauchen einen Marshall-Plan"

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich für massive Investitionen in den EU-Haushalt ausgesprochen. "Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa", schreibt sie in einem Gastbeitrag für die Welt am Sonntag. Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedsstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend angepasst werden.

    Der Marshall-Plan war ein milliardenschweres Hilfsprogramm der USA, mit dem das vom Zweiten Weltkrieg gezeichnete Westeuropa wieder auf die Beine kam.

  • vor 2 h

    Wieder mehr Infektionen in China

    China hat 30 neue Coronavirus-Fälle gemeldet und damit mehr als in den Tagen zuvor. 25 davon betreffen Reisende, die aus dem Ausland ankamen, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Am Tag zuvor waren es 19 neue Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.669. Die Zahl der Todesopfer stieg um drei auf 3.329.

  • vor 2 h

    Sängerin Marianne Faithfull mit Infektion im Spital

    Die britische Sängerin und Schauspielerin Marianne Faithfull hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die 73-Jährige werde in einem Londoner Krankenhaus wegen der Lungenkrankheit behandelt, schrieb der Musikindustrie-Branchendienst Republic Media unter Berufung auf Faithfulls Manager Francois Ravard auf Twitter. Ihr Zustand sei stabil und sie spreche auf die Behandlung an.

    Faithfull war eine der bekanntesten Sängerinnen der 60er Jahre - nicht zuletzt wegen ihrer Beziehung zu Mick Jagger von den Rolling Stones, der zusammen mit seinem Gitarristen Keith Richards den ersten Hit für die damals 17-Jährige schrieb: "As Tears Go By".

  • vor 2 h

    Stellung weiter ausgesetzt

    Die Stellungen beim Bundesheer bleiben auch nach dem 20. April bis auf weiteres ausgesetzt. Darüber hat Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP) in einem Brief, der der APA vorliegt, alle Bürgermeister des Landes informiert. Sie ersucht die Ortschefs, "diese Information der Bevölkerung mitzuteilen und auch in Ihre nächste amtliche Mitteilung an die Gemeindebürger aufzunehmen".

    Die Stellung wurde zunächst nur bis 20. April ausgesetzt. "Nachdem die Lage sich nicht im erhofften Umfang verbessert hat, haben wir entschieden, die Stellung bis auf weiteres auszusetzen. Dies dient dem Schutz der Stellungspflichtigen, ihrer Familien und somit auch Ihrer Gemeinde. Die Stellungspflichtigen werden, sobald sich die Lage verbessert hat und die Stellungsstraßen wieder öffnen, per Brief über ihren neuen Stellungstermin informiert", so Tanner.

  • vor 2 h

    Guten Morgen!

    Yvonne Widler und ich begleiten Sie auch heute wieder in den Tag und informieren Sie über alles rund um das Coronavirus. 

  • EZB-Direktorin sieht Bonds als "eine Möglichkeit"

    Unterstützung für Euroländer, die die Coronavirus-Krise stark zu spüren bekommen, sollte nach Einschätzung von EZB-Direktorin Isabel Schnabel auf europäischer Ebene erfolgen. Das sei nicht nur eine Frage europäischer Solidarität, sondern ergebe auch Sinn von einem ökonomischen Standpunkt aus, sagt Schnabel der griechischen Zeitung To Vima.

    Die Emission von einmaligen Coronabonds sei eine Möglichkeit. Es gebe auch andere Instrumente, die genutzt werden könnten. Dazu zählten der EU-Rettungsfonds oder Maßnahmen, die den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) oder die Europäische Investitionsbank einbezögen.

  • Queen wendet sich in Ansprache an ihr Volk

    Wegen der verheerenden Corona-Krise wendet sich die britische Königin Elizabeth II. am Sonntag (21.00 Uhr MESZ) mit einer Ansprache an ihr Volk. Die erst vierte Ansprache dieser Art in der 68-jährigen Regentschaft der Queen wird im Fernsehen ausgestrahlt. Die Botschaft der 93-jährigen Königin in diesen Krisenzeiten war in Schloss Windsor aufgenommen worden. Die Ansprache der Queen soll sich an die Menschen in Großbritannien und im gesamten Commonwealth richten. Traditionell hält die Königin eine Weihnachtsansprache, ansonsten aber hält sie sich mit solchen Auftritten sehr zurück. Außergewöhnliche Ansprachen wie die jetzt hielt sie bisher erst drei Mal: 1991 zum Golfkrieg, 1997 zum Tod von Prinzessin Diana und 2002 nach dem Tod ihrer Mutter, "Queen Mum". In Großbritannien war die Zahl der Corona-Toten am Samstag um über 700 binnen eines Tages auf mehr als 4300 gestiegen. Die Zahl der Infizierten lag bei rund 42.000.

  • Ecclestone für kompletten Ausfall der Formel-1-Saison

    Der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat sich wegen der Corona-Krise für einen kompletten Ausfall der diesjährigen Saison ausgesprochen. "Wir sollten die Saison dieses Jahr beenden und nächstes Jahr hoffentlich neu starten", sagte der 89-Jährige im BBC-Radio am Samstag. "Ich sehe nicht, wie es möglich sein soll, in diesem Jahr auf die notwendige Anzahl an Rennen zu kommen."

    Angesichts der Coronavirus-Pandemie waren die ersten acht von ursprünglich 22 geplanten Rennen der Motorsport-Königsklasse 2020 abgesagt oder verlegt worden. Ecclestones Nachfolger als Formel-1-Geschäftsführer, Chase Carey plant in einem überarbeiteten Kalender mit 15 bis 18 Events. "Es ist eine schwierige Situation", sagte Ecclestone, der rund 40 Jahre lang bis 2017 Formel-1-Boss war, in der Sendung "5 Live Sport Specials".

  • Auer: "Selbst Coronapartys mit Ostereiern wollen wir nicht"

    In einem bemerkenswert ehrlichen "ZiB 2 spezial"-Interview gab Clemens-Martin Auer vom Gesundheitsministerium zu, dass man mit dem heutigen Erlass zu Oster-Besuchen "Verwirrung gestiftet" habe. Am Montag wolle man das wieder "entwirren".

    Mehr dazu hier:

  • Signifikanter Infektionen-Rückgang in Tirol

    In Tirol scheint sich die Lage in Sachen Coronavirus beständig zu stabilisieren und zu verbessern. Mit Stand Samstagabend gab es im Bundesland 1.853 Infizierte - um 147 weniger als Freitagabend. Zwar wurden in diesem Zeitraum 82 Neuerkrankungen verzeichnet, aber gleichzeitig sind 226 Personen wieder vollständig genesen, teilte das Land Samstagabend mit.

  • Bereits mehr als 300.000 Infektionen in den USA

    In den USA gibt es inzwischen mehr als 300.000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das ging am Samstagnachmittag (Ortszeit) aus Daten der Johns-Hopkins-Universität hervor. Knapp 8.200 Menschen starben demnach in den USA infolge der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19.

    In den USA gibt es mit rund 300.915 Infektionen deutlich mehr bekannte Fälle als in jedem anderen Land der Welt. Das Virus verbreitet sich weiterhin rasant. Bisher sind der Staat New York und die gleichnamige Ostküstenmetropole am schlimmsten von der Epidemie betroffen. Allein dort gab es bisher rund 113.000 bekannte Infektionen und rund 3.600 Tote.

  • Mehr als 45.000 Tote in Europa

    In Europa sind bereits mehr als 45.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Bis Samstag wurden auf dem Kontinent 46.033 Corona-Tote registriert, wie eine Berechnung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben ergab. Europa ist damit der am schwersten von der Pandemie betroffene Kontinent.

    Weltweit starben mehr als 60.000 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Rund 85 Prozent der Todesfälle in Europa wurden aus Italien, Spanien, Frankreich und Großbritannien gemeldet. In Italien starben 15.362 Infizierte - so viele wie in keinem anderen Land der Erde. In Spanien wurden bisher 11.744 Todesopfer gezählt.

  • Mit angeblicher Infektion gebrüstet: Kroatin angezeigt

    Eine 34-jährige Kroatin aus der Ortschaft Vrbovec bei Zagreb hat ihren Bekanntenkreis und auch Freunde und Arbeitskollegen nach Medienberichten mit ihrer angeblichen Infektion mit dem Coronavirus in Angst und Schrecken versetzt. Zudem habe sie auch über soziale Medien die Nachricht von ihrer vermeintlichen Erkrankung verbreitet, berichtete am Samstag unter anderem die Zeitung Vecernji List.

    Arbeitskollegen erstatteten Anzeige, die Frau bekam zunächst Besuch vom Gesundheitsamt, das ihr nach einem Test beste Gesundheit attestierte. Die Frau sehe nun einem Strafverfahren wegen der Verbreitung falscher Behauptungen und Störung der öffentlichen Ruhe entgegen, hieß es.

  • Mehr als 91.000 Nachweise in Deutschland

    In Deutschland sind bis Samstagabend mehr als 91 100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 85 100 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

    Mindestens 1316 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 1150). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

    Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 23 000 nachgewiesenen Fällen und mindestens 370 Toten sowie Nordrhein-Westfalen mit mehr als 19 400 Fällen und mindestens 250 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner, verzeichnet Bayern mit einem Wert von 176,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 109,4. 

  • Sechs weitere Tote in der Steiermark

    Sechs weitere Menschen sind in der Steiermark nach einer Coronavirus-Infektion ums Leben gekommen. Laut einer Information der Landessanitätsdirektion vom Samstagabend handelte es sich um einen Mann (Jahrgang 1934) und fünf Frauen (Jahrgänge 1926, 1929, 1931, 1935 und 1936).

    Damit sind in der Steiermark bisher 53 Menschen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die jüngsten Fälle betrafen Graz, zweimal Graz-Umgebung, Hartberg-Fürstenfeld, Weiz sowie Leibniz.

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