Austria

Verwirrung um Impf-Aufruf für Hochrisiko-Patienten

Derzeit werden die Briefe an 164.596 Personen versandt. Empfänger sind Personen, die „ausgehend von den vorhandenen Medikationsdaten einer Hochrisikogruppe zugeordnet“ wurden und „noch keine Impfung im e-Impfpass eingetragen haben“, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Der Brief soll eine Erinnerung sein, sich für die Impfung anzumelden, und kann als Bestätigung vorgelegt werden, dass man vorgereiht werden darf.

Mit dem Brief erreiche man aber nicht alle Betroffenen, kritisiert Patientenanwalt Gerald Bachinger gegenüber Ö1. Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres erklärt, warum: „Weil nicht jedes Medikament über ein Kassenrezept verschrieben, nicht jede Behandlung über einen Kassenarzt läuft.“ Szekeres sieht darin aber kein Problem, und auch das Gesundheitsministerium nicht: Da auch im niedergelassenen Bereich Impfen möglich sei, könnten Hochrisiko-Patienten, die keinen Brief erhalten haben, sich über ihren niedergelassenen Arzt zum Stich vormerken lassen.

„Keine Ahnung, was ich damit soll“
„Krone“-Leser kritisierten die „schwammige“ Schreibweise, in der der Erinnerungsbrief gehalten ist: „Ich weiß nicht, was ich damit soll“, so der Tenor. Viele hätten sich zumindest erwartet, mit dem Brief und einem Ausweis bei einer Impfstraße gleich den Stich zu bekommen, dabei muss man sich wie jeder vorher anmelden. „Der Brief ist kein Gutschein für eine Impfung“, sondern eben nur eine Erinnerung, so das Ministerium. Der Dachverband der Sozialversicherungsträger verwies darauf, dass das Schreiben vom Ministerium vorgegeben sei und man damit einen vorgezogenen Impf-Termin in Anspruch nehmen könne.

Die Hotline für Rückfragen zum Brief ist unter 050124-2020 erreichbar.

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