Austria

Verletzungs-Dramen! Die lange Liste der ÖSV-Stars

Die Ski-Saison ist noch jung. Dennoch reiht sich eine schwere Verletzung im ÖSV-Team an die nächste. Der Überblick der Misere.

Es ist schon wieder was passiert, würde Österreichs Top-Autor Wolf Haas seinen Roman beginnen, müsste er anstelle seiner tragikomischen Mordfälle über die aktuelle Skisaison schreiben. Sein Markenzeichen, der Einstieg, bliebe gleich, weil die Renn-Krimis aus österreichischer Sicht nur allzu oft zum Drama verkommen.

Sieben schwere Verletzungen in der laufenden Saison. Das ist die traurige Bilanz des österreichischen Skiverbandes. Zur Erinnerung: Es ist Anfang Dezember. Die Weltcup-Damen und -Herren haben erst jeweils vier Rennen absolviert.

Für einige der Ski-Asse ist die Saison schon gelaufen. Jüngstes Beispiel: Ariane Rädler. Die 24-Jährige stürzte am Donnerstag im Abfahrtstraining von Lake Louise schwer und riss sich das Kreuzband.

zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In der Diashow weiter oben und der folgenden Auflistung behaltet ihr den Überblick:

Lange Verletztenliste

Die aktuellen Infos über den Kreuzbandriss von Ariane Rädler findet ihr HIER.

Am Mittwochabend zog sich Manuel Feller im Training einen Bandscheibenvorfall zu und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Sogar das vorzeitige Saisonende ist aktuell nicht auszuschließen.

Doppel-Olympiasieger Matthias Mayer dürfte bei seinem Trainingssturz diese Woche glimpflich davongekommen sein.

Ende November zog sich die 24-jährige Christina Ager einen Riss des vorderen Kreuzbandes, einen Einriss des Innen- und Außenmeniskus sowie der Kapsel im rechten Knie zu.

Technikerin Bernadette Schild riss sich beim Weltcupauftakt in Sölden nach einem Sturz das Kreuzband.

Sabrina Maier erlitt im Riesentorlauf-Training in Sölden nach einem unspektakulären Sturz einen Kreuzbandriss im linken Knie.

Christian Hirschbühl zog sich im Training in Sölden eine Knochenprellung im linken Knie zu.

Schon Mitte August erhieltStephanie Brunner eine neuerliche Schockdiagnose. Sie hatte sich nach schwerer Verletzung zurückgekämpft, riss sich beim Riesentorlauf-Training in Argentinien das Kreuzband.

Elisabeth Kappaurer zog sich im August einen Schien- und Wadenbeinbruch zu.

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