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USA: Mehr als 215.000 Infektionen und 5.000 Tote; In Ö Zahl der Neuinfizierten rückläufig

Die USA sind jetzt das Land mit den meisten Corona-Fällen

© APA - Austria Presse Agentur

Tag 17 der Ausgangsbeschränkungen. Situation in den USA spitzt sich zu. 10.711 Fälle in Österreich. Lesen Sie alle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Stefan Hofer

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Live-Ticker: Die aktuellen Entwicklungen zur Coronavirus-Krise

  • USA: Sechs Wochen altes Baby gestorben

    In den USA ist ein sechswöchiges Baby an einer Coronavirus-Infektion gestorben.

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  • Kalifornische Schulen bis Sommer zu

    In Kalifornien bleiben die Schulen wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum Sommer geschlossen. Dies teilte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom am Mittwoch mit. Schulen würden den Unterricht online fortführen. In dem US-Westküstenstaat sind rund sechs Millionen Schüler von der Regelung betroffen. Schon seit Wochen sind die Schulen geschlossen.

  • Lufthansa schickt Zehntausende in Kurzarbeit

    Die AUA-Mutter Lufthansa schickt wegen der Corona-Krise zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit. Wie die Vereinigung Cockpit am Mittwochabend mitteilte, wurde nach Vereinbarungen über die Mitarbeiter am Boden und in der Kabine nun auch eine Vereinbarung mit den Piloten von Lufthansa und Germanwings getroffen.

    Den Angaben zufolge beginnt die Kurzarbeit sofort. Zuvor hatte das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, das Unternehmen schicke 87.000 Mitarbeiter in die Kurzarbeit. In Österreich hat die Lufthansa-Tochter AUA bereits alle 7.000 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt.

  • Tausende dürfen US-Flugzeugträger verlassen

    Wegen der Ausbreitung des Coronavirus sollen tausende Besatzungsmitglieder vom US-Flugzeugträger "USS Theodore Roosevelt" evakuiert werden.

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  • Sechs Tonnen Schuppentier-Schuppen beschlagnahmt

    Der malaysische Zoll hat rund sechs Tonnen Schuppen der geschützten Schuppentiere beschlagnahmt. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, wurden die Schuppen in einem Container mit Cashew-Nüssen in einem Hafen nahe der Hauptstadt Kuala Lumpur entdeckt. Der Schmugglerring sei zerschlagen worden. Demnach wurden zwei Menschen festgenommen, ihnen drohen bei einer Verurteilung bis zu drei Jahre Haft.

    Tierschützern zufolge ist das Schuppentier das am häufigsten illegal gehandelte Säugetier der Welt. Es steht auf der Liste des Washingtoner Artenschutzübereinkommens Cites. Das Fleisch der Tiere gilt in China und anderen asiatischen Ländern jedoch als Delikatesse. Möglicherweise spielten Schuppentiere bei der Übertragung des neuartigen Coronavirus auf den Menschen auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan Ende vergangenen Jahres eine Rolle.

  • UN-Klimakonferenz auf 2021 verschoben

    Wegen des Coronavirus wird nun auch die für November in Glasgow geplante UNO-Klimakonferenz COP26 verschoben.

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  • Kneissl ging leer aus

    Ex-Außenministerin Karin Kneissl hat wegen der Coronakrise "null Einkommen", bekommt aber wegen zu hoher vergangener Einkünfte auch nichts aus dem Härtefallfonds für Selbstständige. "Die Richtlinien sind willkürlich und schwer nachvollziehbar, immerhin geht es ums Steuergeld", kritisiert sie in der Tageszeitung Der Standard (Donnerstagsausgabe). "Die Verwaltung der Krise funktioniert nicht."

    Die frühere Diplomatin und Journalistin ist seit ihrem abrupten Ausscheiden aus der Regierung während der Ibiza-Krise im Mai wieder als freie Publizistin und Lehrbeauftragte tätig.

    Immerhin erhielt sie etwas vom Sonderfonds der Autorenrechte-Vereinigung Literar Mechana."Ich arbeite an drei Büchern, habe daher eine Mail an die geschrieben und sofort 1.000 Euro bekommen. Das hilft sehr, damit kann ich meine Wohnkosten von 600 Euro, Versicherungen und Essen zahlen. Verglichen mit der staatlichen ist diese Hilfestellung würdevoll", so Kneissl.

  • Harry Potter gegen die Langeweile

    Die britische Schriftstellerin J.K. Rowling (54) hat am Mittwoch eine neue Webseite mit Inhalten aus ihren Geschichten um den Zauberlehrling Harry Potter vorgestellt. Mit der Plattform "Harry Potter at Home" will sie Kindern die Langeweile vertreiben, die wegen der Coronavirus-Pandemie nicht zur Schule gehen können.

    Zu finden sind beispielsweise Links zu kostenlosen Versionen des ersten Buchs aus der Potter-Reihe, "Harry Potter und der Stein der Weisen" - als E-Book oder als Hörbuch in verschiedenen Sprachen, darunter auch Deutsch. Zu finden sind der Ankündigung zufolge auch Puzzles, Ratespiele und Videos mit Anleitungen zum Malen.

  • Deutschland deckt sich mit Grippemittel ein

    Im Kampf gegen das neue Coronavirus deckt sich Deutschland einem Medienbericht zufolge kurzfristig in großem Stil mit einem Präparat ein, das hilfsweise gegen Covid-19 zum Einsatz kommen soll. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Donnerstagausgabe) im Voraus berichtet, geht es um die antivirale Grippetablette Avigan, die nach Erfahrungen in Asien Hoffnungen weckt, sowie um andere Präparate.

    Verantwortlich sei das deutsche Gesundheitsministerium. Avigan ist in Japan für die Anwendung gegen Corona begrenzt zugelassen und verhindert normalerweise, dass sich ein Grippevirus im Körper repliziert. Die Regierung in China teilte zuletzt mit, dass aus Wuhan, von wo aus sich das Virus ausbreitete, vielversprechende klinische Studien vorlägen.

  • Tschechien will Notstand verlängern

    Tschechien wird den am 12. März ausgerufenen nationalen Notstand wegen der Coronavirus-Krise höchstwahrscheinlich um einen Monat - bis zum 11. Mai - verlängern. Dies hat die Regierung am Mittwoch beschlossen, allerdings ist noch die Zustimmung des Parlaments erforderlich. Diese dürfte kommende Woche erfolgen.

  • Schon mehr als 200.000 Fälle in den USA

    In den USA hat die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle die Marke von 200.000 überschritten. Laut der Johns-Hopkins-Universität wurden bis Mittwoch mehr als 203.000 Infektionsfälle gemeldet. Die Zahl von 100.000 Infektionen war am vergangenen Freitag überschritten worden, damit hat sich die Zahl binnen fünf Tagen verdoppelt.

    Die Zahl der Toten stieg unterdessen auf 4.476. Damit lagen die USA nach der Anzahl der Toten weltweit an zweiter Stelle hinter den beiden europäischen Hotspots Italien und Spanien.

  • Mehr als 4.000 Tote in Frankreich

    Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Krankenhäusern zu. "Wir hatten eine äußerst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind", sagte Aurélien Rousseau, Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde Île de France, am Mittwoch dem Sender Franceinfo. Landesweit kletterte die Zahl der Coronavirus-Toten indes auf über 4.000.

  • Israel verhängt allgemeine Maskenpflicht

    Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat in der Coronakrise eine allgemeine Atemschutzmaskenpflicht in der Öffentlichkeit angekündigt. Wenn keine Maske verfügbar sei, könne improvisiert werden, sagt er in einer Fernsehansprache.

    Zudem rief Netanyahu die Anhänger aller Religionen auf, die anstehenden Feiertage nur im engsten Familienkreis zu begehen. In Israel sind mehr als 6.000 Erkrankungen und 25 Todesfälle gemeldet. Netanyahu ist seit Montag in Quarantäne, nach sich eine Beraterin mit dem Coronavirus infiziert hat.

  • Bereits 546 Personen in Tirol wieder gesund

    In Tirol sind mit Stand Mittwochabend bereits 546 Personen vom Coronavirus wieder genesen gewesen. Das bedeute ein Plus in den vergangenen 24 Stunden von 75 Personen, teilte das Land in einer Aussendung mit. Im selben Zeitraum gab es 120 Neuerkrankungen. Damit waren insgesamt aktuell 1.987 Personen am Coronavirus erkrankt.

    Die Anzahl der Todesfälle erhöhte sich im Laufe des Mittwoch um einen auf insgesamt 25. Ein 69-Jähriger mit Vorerkrankungen aus dem Bezirk Kufstein war gestorben.

  • Italien verlängert Lockdown bis 13. April

    Italien verlängert den Lockdown wegen des Coronavirus. Die Ausgangssperre und der Produktionsstopp für nicht lebenswichtige Aktivitäten sollen von ursprünglich bis 3. April nunmehr bis zum 13. April verlängert werden, kündigte Italiens Premier Giuseppe Conte am Mittwoch in einer Ansprache an die Nation an.

  • Drastische Worte auf den Philippinen: "Erschießt sie"

    Mit drastischen Worten hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte während der wegen der Corona-Pandemie verhängten Ausgangsbeschränkungen "Ordnung" eingefordert. "Meine Anweisungen an die Polizei und das Militär, wenn jemand Ärger macht und ihre Leben in Gefahr sind: Erschießt sie", sagte der Staatschef in einer am Mittwochabend ausgestrahlten Fernsehansprache.

    "Lasst dies eine Warnung an alle sein - folgt der Regierung jetzt, denn es ist entscheidend, dass wir Ordnung haben", hieß es weiter.

  • WHO prüft Wirksamkeit von Masken

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft, ob das Tragen von Mundschutz in der allgemeinen Öffentlichkeit die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen kann. Das sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. "Die WHO trägt alle verfügbaren Informationen zusammen und wägt ab, ob das umfassendere Tragen von Mundschutz Ansteckungen eindämmen kann", sagte Tedros.

  • München verlassen: Strafe für Boateng

    Ex-Weltmeister Jerome Boateng ist vom FC Bayern München mit einer Geldstrafe in ungenannter Höhe belegt worden. Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestrafte den Verteidiger, weil er sich trotz der geltenden Corona-Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort entfernt hatte. Wie der Club am Mittwochabend mitteilte, habe der 31-Jährige am Dienstag ohne Genehmigung des Vereins München verlassen.

    Den Betrag wird der Club nun Münchner Krankenhäusern spenden.

  • WHO-Chef besorgt über "rasche Eskalation"

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich besorgt über die "rasche Eskalation" der Coronavirus-Pandemie gezeigt. Die Zahl der Todesopfer weltweit habe sich innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch.

    In den kommenden Tagen sei mit einem Anstieg der Infektionszahlen auf eine Million und der Zahl der Todesopfer auf 50.000 zu rechnen, sagte der WHO-Chef.

  • Weiterer Todesfall in der Steiermark

    Eine Frau aus dem Bezirk Leoben, Jahrgang 1941, ist am Mittwoch an den Folgen des Coronavirus gestorben. Sie ist damit das 35. Todesopfer in der Steiermark, wie die Landessanitätsdirektion am Mittwochabend mitteilte.

    Die meisten Todesfälle verzeichnete demnach der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld mit zehn, im Bezirk Graz-Umgebung starben acht, in der Landeshauptstadt sechs Personen in Folge einer Corona-Erkrankung. Im Bezirk Leibnitz gab es drei Todesfälle, im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag zwei und im Bezirk Deutschlandsberg, Leoben, Liezen, Murtal, Voitsberg und Weiz je einen Todesfall.

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