Austria

US-Truppenabzug stößt in Somalia auf Kritik

„Die US-Truppen haben einen großen Beitrag geleistet und großen Einfluss auf die Ausbildung und die operative Wirksamkeit somalischer Soldaten gehabt“, sagte Yusuf, der dem Senatsausschuss für auswärtige Angelegenheiten angehört. Er appellierte an den gewählten US-Präsidenten Joe Biden, die Entscheidung Trumps rückgängig zu machen. Von der Regierung in Mogadischu war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Rund 700 US-Soldaten sollen aus Somalia abgezogen werden
Das US-Verteidigungsministerium hatte am Freitag angeordnet, den Abzug bis zum 15. Jänner zu vollziehen. In Somalia sind etwa 700 US-Soldaten stationiert. Sie unterstützen vor allem die Spezialeinheit Danab gegen die mit Al-Kaida verbündete Al-Shabaab, die seit mehr als einem Jahrzehnt für die Errichtung eines islamistischen Staates kämpft.

Wenn der Abzug der USA dauerhaft sei, dann werde dies enorme Auswirkungen auf die Bemühungen in der Terrorismusbekämpfung haben, sagte Oberst Ahmed Abdullahi Sheikh, der bis 2019 drei Jahre lang Danab-Kommandant war.

Angespannte Lage am Horn von Afrika
Der Abzug der US-Truppen erfolgt in einer angespannten Lage am Horn von Afrika. So ist die Lage in Somalia noch immer fragil. Das Land war nach dem Sturz des autoritär herrschenden Präsidenten Siad Barre 1991 lange geprägt von Bürgerkrieg, Korruption und Staatszerfall. Der Einsatz internationaler Friedenstruppen seit 2008 trägt dazu bei, Regierungsstrukturen zu schaffen und das Militär zu reformieren.

In diesem Monat ist eine Parlamentswahl geplant, Anfang Februar soll ein neuer Präsident gewählt werden. Zudem herrscht im Nachbarland Äthiopien, das einen wichtigen Beitrag zu den Friedenstruppen der Afrikanischen Union in Somalia leistet, ein Konflikt um die Region Tigray. Deshalb mussten bereits Hunderte in Somalia stationierte Soldaten, die aus Tigray stammen, aus Sicherheitsgründen ihre Waffen abgeben. Das wiederum schwächt die Truppe im Kampf gegen die Al-Shabaab.

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