Es ist fast acht Jahre her, dass George Zimmerman in einem Wohngebiet in Sanford in Florida den 17-jährigen Trayvon Martin erschossen hat. Einen unbewaffneten Schwarzen, der seinen Vater besuchte und der ihm, dem freiwilligen Nachbarschaftswächter, wegen seiner Hautfarbe und des Kapuzenpullis, den er trug, verdächtig erschien. Zimmerman behauptete, an jenem 26. Februar 2012 aus Notwehr gehandelt zu haben, da er bei einem Gerangel mit dem Teenager um sein Leben gefürchtet habe. Am Ende einer Gerichtsverhandlung, die überall in den USA aufs Intensivste verfolgt wurde, sprach ihn eine Geschworenenjury frei. Nun strengt er selber einen Gerichtsprozess an.