Austria

US-Fußballerinnen und Verband einigen sich teilweise im Prämienstreit

Wortführerin Megan Rapinoe und ihre Teamkolleginnen hatten den Verband wegen Diskriminierung geklagt, nun werden die Rahmenbedingungen an jene der Männer angepasst. Zwei Forderungen aber sind nach wie vor offen.

Die Fußballerinnen der US-Nationalmannschaft um Spielführerin Megan Rapinoe haben sich nach übereinstimmenden Medienberichten im Rechtsstreit über schlechtere Arbeitsbedingungen als bei den Männern mit ihrem Verband (US Soccer) geeinigt. Flüge, Hotels, Trainingsplätze und die Ausstattung des Betreuerstabs müssten zukünftig vergleichbar sein mit den Rahmenbedingungen für die Männer-Auswahl, berichteten am Dienstag unter anderem die Nachrichtenagentur AP und die "New York Times".

Beide Seiten feierten diesen Schritt als Erfolg. Es unterstreiche dies die Bemühungen des Verbandes, „einen neuen Weg nach vorne zu finden“, erklärte Cindy Parlow Cone, die neue Präsidenten von US Soccer. Die Ex-Nationalspielerin betonte die Wichtigkeit, gegenseitig „das Vertrauen wieder aufzubauen“. Von Seiten der Spielerinnen ließ Sprecherin Molly Levinson verlautbaren: „Wir sind erfreut, dass die Spielerinnen die überfälligen gleichen Arbeitsbedingungen, für die sie gekämpft haben, erreicht haben.“ Zugleich wurde betont, dass der Kampf noch nicht vorbei sei. „Wir sind nach wie vor dahinter, die gleiche Bezahlung zu erreichen."

Bezahlung und Rückzahlung noch offen

Denn die Einigung bezieht sich weder auf Bonuszahlungen noch eine Kompensation für die schlechteren Arbeitsbedingungen in den vergangenen Jahren. Und die in der Anklage von den Spielerinnen geforderten Rückzahlungen belaufen sich auf 67 Millionen Dollar.

Die Frauenfußball-Nationalmannschaft hatte ihren eigenen Verband (USSF) im Frühjahr 2019 wegen Diskriminierung verklagt. Die Spielerinnen beklagten in erster Linie, dass ihre männlichen Kollegen weitaus besser bezahlt würden. Zudem hätten die Männer bessere Reise-, Spiel- und Trainingsbedingungen. Die Klage wurde im Mai von einem Bundesgericht in Kalifornien abgewiesen. Das Gericht ließ aber den Aspekt der diskriminierenden Arbeitsbedingungen zu, dort kam es nun zur Einigung. Beim Thema gleiche Bezahlung wollen die Spielerinnen wie angekündigt in Berufung gehen.

Die US-Frauen sind wesentlich erfolgreicher als die Männer, werden aber bedeutend schlechter bezahlt. Der Verband rechtfertigt das unter anderem mit den unterschiedlich hohen Prämien, die durch den Fußball-Weltverband FIFA ausgezahlt werden.

(red/APA/dpa)

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