Für viele ausländische Studierende war das, was die US-Administration zu Wochenbeginn verlauten ließ, eine Hiobsbotschaft: Wer von ihnen an einer Hochschule eingeschrieben ist, die wegen der Corona-Pandemie künftig nur Online-Kurse anbietet, muss das Land verlassen. US-Präsident Donald Trump hat nun also auch in der Bildungspolitik einen Hebel für seine kurzsichtige "America First"-Politik gefunden. Es ist eben Wahlkampf – und da ist dem zuletzt stark unter Druck Geratenen jedes Mittel recht, um seine Anhängerschaft bei Laune zu halten.