Austria

Unwahrheiten und Lügen: Impf-Mythen im Faktencheck

Behauptung: Die Corona-Impfstoffe können bei Frauen zu Unfruchtbarkeit führen.
Antwort: Das ist falsch. Die Behauptung stützt sich auf die im Internet verbreitete Argumentation, dass die durch die Impfung entstandenen Antikörper ein bestimmtes Protein namens Syncytin angreifen, das wichtig für die Bildung der Plazenta ist. Seriöse Wissenschaftler, wie zum Beispiel vom deutschen Paul-Ehrlich-Institut, widersprechen dieser Behauptung jedoch vehement.

Das körpereigene Syncytin unterscheide sich wesentlich von dem Protein, das im Coronavirus enthalten sei. Außerdem müsste dann theoretisch jede Frau unfruchtbar sein, die bereits an Covid-19 erkrankt war. Dafür gebe es aber überhaupt keine Hinweise.

Behauptung: Eine mRNA-Impfung, wie jene von Moderna oder Biontech, führt zu Genveränderungen.
Antwort: Das ist ausgeschlossen. Bei einer mRNA-basierten Impfung werden keine abgetöteten Coronaviren in den Körper injiziert, sondern nur die Bauanleitung für einen Bestandteil des Virus, damit der Körper den Erreger gezielt abwehren kann. Die Informationen der RNA können dabei nicht in die menschliche DNA eingebaut werden.

Video: Molekularbiologe Martin Moder erklärt, warum die Impfung nicht das Erbgut verändert

Behauptung: Bei den Testläufen sind sechs Menschen am Biontech-Impfstoff gestorben.
Antwort: Das ist falsch. An der Phase-3-Studie von Biontech nahmen 43.448 Menschen teil. Im Studienzeitraum zwischen Ende April und Mitte November 2020 starben tatsächlich sechs der Teilnehmer, allerdings nicht an der Impfung. Laut der US-Arzneimittelbehörde FDA gebe es „keinen Zusammenhang“ zwischen den Todesfällen und den Impfungen, was noch einmal dadurch verdeutlicht wird, dass vier Tote aus einer Vergleichsgruppe stammten, die gar keinen echten Impfstoff, sondern ein Placebo erhielten.

Behauptung: Die schnelle Zulassung des mRNA-Impfstoffs macht das Präparat unsicher.
Antwort: Das ist falsch. Wegen der Dringlichkeit gab es zwar einen beschleunigten Zulassungsprozess für die Corona-Impfstoffe, wegen eines sogenannten Rolling-Review-Verfahrens waren die Arzneimittelhersteller aber schon vor der vollständigen Zulassung dazu in der Lage, einzelne Berichte über Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit ihrer Präparate einzureichen. Dadurch wurden bereits während der Entwicklung neue Erkenntnisse geprüft. Anders als in Großbritannien oder in den USA, gab es in der EU auch keine Notfallzulassung, sondern eine bedingte Marktzulassung.

Behauptung: Derzeit ist noch völlig unklar, mit welchen Langzeitfolgen nach der Impfung zu rechnen ist.
Antwort: Auch diese Behauptung entspricht nicht der Wahrheit. Im NDR-Podcast „Coronavirus-Update“ gab die deutsche Virologin Sandra Ciesek Entwarnung. Mit negativen Langzeitfolgen nach der Impfung sei „nicht zu rechnen“, weil Nebenwirkungen bereits kurze Zeit nach der Impfung auftreten würden. Die Reaktionen auf eine Impfung würden zudem nicht Jahre später, sondern Stunden oder in einigen Fällen Tage nach der Impfung auftreten. Eine allergische Reaktion könne es zwar „bei jeder Impfung geben“, meistens handle es sich dabei aber um Menschen, die ohnehin als Allergiker bekannt seien.

Ganz im Gegensatz zur Impfung warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) übrigens vor negativen Langzeitfolgen nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Für eine bedeutende Zahl von Menschen habe das Virus eine Reihe „ernsthafter Langzeitfolgen“, wie zum Beispiel Erschöpfung, Atemprobleme, Herzrasen oder Gedächtnisschwierigkeiten.

Football news:

Der Ex-Präsident von Barcelona, Bartomeu, und zwei weitere Personen im Rahmen des Falles Barcelonageit
Die Polizei durchsucht das Büro von Barcelona. Das geht aus einem Skandal um die Kritik der Spieler in den sozialen Netzwerken hervor, die katalanische Polizei durchsucht am Montagmorgen das Büro des FC Barcelona
Moderne Top-Match-Up-Pressing-Kampf (aber keine Show). Tuchel und Sulscher haben das wieder bewiesen
Manchester United fordert für Lingard 20 + Millionen Pfund. Der von West Ham ausgeliehene Mittelfeldspieler Jesse Lingard könnte Manchester United im Sommer verlassen. Die Londoner mieteten den 28-jährigen Engländer für 1,5 Millionen Pfund und wollten das Recht, den Spieler für 15 Millionen, aber Manchester United weigerte sich, zu entscheiden, dass der Mittelfeldspieler im Falle eines erfolgreichen Auftritts für West Ham wachsen kann
Manchester United und Leeds Interessiert Der 30-jährige Verteidiger Torino Nkulu
Er war nur einmal wütend auf mich-ich habe eine Pfeife vom Kessel auf den Auspuff seines Autos gelegt. Der gestorbene englische Trainer Glen Reder hatte 20 Jahre lang mit einem Hirntumor zu kämpfen
Marc Clattenburg: Ich bin erstaunt, dass Manchester United den Elfmeter für das klare Spiel mit der Hand von Hudson-Odoi nicht kassiert hat. Wie nicht ernannt, nachdem SIE ein Rätsel