Austria

Unerwartet starke China-Daten stützen die Ölpreise

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und haben sich etwas von jüngsten Verlusten erholt.

Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 22,88 US-Dollar (20,74 Euro). Das waren zwölf Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 96 Cent auf 21,06 Dollar.

Überraschend starke Konjunkturdaten aus China sorgen in der Früh für etwas mehr Zuversicht an den Finanzmärkten und stützten auch die Ölpreise. Im März hatte sich die Stimmung in den Industriebetrieben des Landes und im Bereich Dienstleistungen viel stärker als erwartet erholt. Die Daten deuten wieder auf Wachstum in der chinesischen Wirtschaft hin.

Zuvor waren die Ölpreise bereits durch eine Zinssenkung der chinesischen Notenbank gestützt worden. Außerdem profitierte der Ölmarkt von der wieder anlaufenden Öl-Industrie der Volksrepublik. Marktbeobachter verwiesen auf die steigende Auslastung der Raffinerien in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, die wieder das Niveau vor der Corona-Krise erreicht habe.

Aus Sicht von Marktbeobachtern versuchen einige große Öl-Konzerne und Händler daher, überschüssiges Öl in Asien zwischenzulagern, bis die Preise sich erholt haben. Von den 25 Millionen Barrel die mit Tankern Richtung Asien geschickt werden, sei laut Händlern nicht alles für den Endverbraucher bestimmt. Aufgrund steigender Frachtkosten schließt sich das ökonomische Fenster für diesen Handel jedoch bereits.

(APA/dpa)

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