Austria

Über Stock & Stein: Gehandicapt auf dem Jakobsweg

Die „Art Mobility Tour 2021“ von Künstler Marcel Dengel und Erfinder Bruno Walter führt heuer nach Santiago de Compostela.

Mehr als 700 Kilometer, ein 350 Kilo schweres Kunstwerk und sechs Crewmitglieder, die fünf Wochen lang auf dem Jakobsweg unterwegs sein werden: Bei der „Art Mobility Tour“ vereinen sich Kunst und technischer Erfindergeist auf einzigartige Weise. Bruno Walter, der Daniel Düsentrieb unter den Vorarlberger Unternehmern, hat sieben Jahre lang an seinem „LUF Mobil“ getüftelt und dieses mit modernster Batterietechnik ausgerüstet. Das Ergebnis ist spektakulär: Das Gefährt kann große Lasten transportieren, ist auf der Straße zugelassen und geländetauglich - eine Akkuladung reicht immerhin für 75 Kilometer. Nach einem erfolgreichen Härtetest in Australien geht das „LUF Mobil“ nun auf Pilgerreise, mit an Bord ein Werk des Künstlers Marcel Dengel.

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Das war immer ein Traum von mir, aber das Laufen ist halt nicht so meins. Durch dieses Mobil habe ich die einzigartige Chance, diese Erfahrung zu machen.

Johannes Ritter

Positive Lebenseinstellung
Eine besondere Rolle auf dieser Mission fällt dem Dornbirner Johannes Ritter zu: Er wird das „LUF Mobil“ steuern und somit auch Menschen mit Handicap eine neue Möglichkeit der Fortbewegung eröffnen. Der 32-Jährige verlor als Jugendlicher bei einem Mopedunfall ein Bein. Rückhalt hatte er in dieser herausfordernden Zeit von seiner Familie und Freunden erfahren, entmutigen ließ er sich nie. Im Gegenteil: „Das Leben kann auch mit einem amputierten Bein echt cool sein“, sagt er voller Überzeugung.

„Einzigartige Chance“
Seine Vorfreude auf das Abenteuer Jakobsweg könnte größer nicht sein: „Das war immer ein Traum von mir, aber das Laufen ist halt nicht so meins. Durch dieses Mobil habe ich die einzigartige Chance, diese Erfahrung zu machen.“ Mit seiner Reise will er auch andere Menschen mit Handicap motivieren: „Dieses Gefährt macht vieles möglich - sogar Bergwanderungen mit der Familie.“

Sandra Nemetschke

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