Es ist eines dieser vielen Mini-Features, die den Alltag praktischer machen, kaum bewusst auffallen – und die deshalb auch keiner hinterfragt: der automatische Zuschnitt von Fotos, etwa auf Twitter. Die Plattform erkennt das inhaltliche "Zentrum" von hochgeladenen Bildern und schneidet diese so zu, dass User in ihren Twitter-Feeds bei besonders hohen und breiten Bildern den angeblich interessantesten Ausschnitt angezeigt bekommen. Das Problem dabei: Der Algorithmus scheint systematisch nichtweiße Personen weg.