Austria

Trumps Desaster und die Geburt der Generation C: Die Folgen der Pandemie

President Donald Trump Delivers Coronavirus Press Conference from the White House Briefing Room

© EPA / SARAH SILBIGER / POOL

Die USA werden unter den Folgen der Corona-Pandemie am meisten von allen Staaten zu leiden haben, prognostiziert ein Wissenenschaftjournalist.

von Bernhard Praschl

Der britische Wissenschaftsjournalist Ed Yong hat im im US-Magazin "The Atlantic" eine düstere Prognose für die USA gezeichnet. Es könnte das Land mit den schwersten Folgen der Pandemie werden. Und das obwohl gerade in den USA die Bedrohung durch eine Pandemie nicht unbekannt war. Das John Hopkins Center for Health Security habe bereits vergangenen Oktober Szenarien durchgespielt, was passieren könnte, wenn die Welt von einem neuartigen Coronavirus heimgesucht werde. Er, Ed Yong, selbst habe in einem früheren Artikel für "The Atlantic" darauf hingewiesen, dass die USA nicht wirklich darauf vorbereitet sind, falls eine derartige Grippewelle ausbricht. Und Microsoft-Gründer Bill Gates habe schon vor fünf Jahren vor immerhin 18 Millionen Zuhörern der TED-Talks von dieser Gefahren gesprochen.

Die Lage in den letzten drei Monate habe sich drastisch geändert. Aus dem hypothetischen "was wäre wenn?" wurde ein dringliches "und was jetzt?". Und was jetzt? Ed Yong zitiert mit Luciana Borio eine frühere wissenschaftliche Mitarbeiterin des Weißen Hauses. Am 28. Jänner habe sie die Regierung darauf gedrängt, sich auf die Möglichkeit einer Pandemie in Amerika vorzubereiten und sich mit privaten Labors über eine Herstellung und Bereitstellung von schnellen Diagnoseverfahren zu verständigen. Ihr "Pandemie-Bereitschaftsbüro", das zum Nationalen Sicherheitsrates zählte, war zu diesem Zeitpunkt bereits aufgelassen worden. Daher hatte sie ihren Appell im Wall Street Journal veröffentlicht.

Mit einer Bekannten besprach Yong die möglichen Auswirkungen von Covid-19 auf unseren Alltag. Da diese hochschwanger ist, kamen sie darauf, dass ihr Baby vermutlich zu den ersten einer neuen Generation gehören wird - der ersten Generation, die in Zeiten von Covid-19 aufwächst. "Wir beschlossen, sie Generation C zu nennen", so der in Washington/DC lebende Journalist und Gesundheitsredakteur des 1857 in Washington gegründeten Magazins "The Atlantic".

mother take a smartphone photo of her newborn baby

"Es ist unrealistisch anzunehmen, dass das Coronavirus völlig verschwindet", so Stephen Kissler von der Harvard Medical School zu Ed Yong. Aber es gäbe die Hoffnung, dass Covid-19 einmal das wird, was heute die Grippe sei: Eine ständig wiederkehrende Geißel des Winters. Und vielleicht wird Covid-19 einmal dank Impfstoffen so banal werden, dass die Mehrheit der Generation C keine Angst haben werde, sich damit anzustecken.      

Aber bis es soweit ist, werden der Welt enorm hohe Kosten abverlangt. Das Gesundheitssystem könnten davon profitieren. "Nach 9/11 konzentrierte sich die Welt auf die Terrorabwehr. Nach Covid-19 könnte die Gesundheitsversorgung mehr Aufmerksamkeit erhalten", meint Ed Yong. Seine Vision ist, dass "Gen C Kids" bald Schulaufsätze darüber schreiben werden, dass sie Epidemologe werden wollen. Gesundheitspolitik wird zentraler Bestandteil der US-Außenpolitik. Und wenn 2030 ein SARS-CoV-3- Virus irgendwo in der Welt auftaucht, wird diese innerhalb eines Monats geheilt sein. 

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