Austria

Trump-Anwalt Giuliani zu peinlichem Borat-Auftritt: "Ich war immer voll bekleidet"

Trump-Anwalt Giuliani wird im neuen Borat-Film vorgeführt und in eindeutiger Pose mit Hand in der Hose gezeigt. Jetzt wehrt er sich – und behauptet, alles sei nur zu Ablenkung von Joe Bidens "krimineller Familie".

Trumps Haus-und-Hof-Anwalt, auf einem Bett liegend, mit der Hand ziemlich eindeutig in der Hose – und vor ihm steht eine blonde, auffallend junge Frau.

Diese Szene sorgt mitten im US-Wahlkampf für gehörige Irritationen: Rudy Giuliani, New Yorks ehemaliger Bürgermeister und jetzt Anwalt von US-Präsident Donald Trump, hat sich offenbar von dem Comedian Sacha Baron Cohen reinlegen lassen. Für die Fortsetzung von dessen Film "Borat" hat er den 76-Jährigen in ein Hotelzimmer bestellt, unter falschem Vorwand freilich; die junge Dame, die dort auf ihn wartete, hatte sich zuvor als konservative TV-Journalistin ausgegeben.

Bei der Frau handelt es sich um die Schauspielerin Maria Bakalova, die in „Borat 2“ die Tochter des Protagonisten Borat spielt. Nach dem fingierten Interview mit Giuliani beginnt die junge Frau, mit dem 76-Jährigen zu flirten - woraufhin er sich, am Bett liegend, in die Hose greifen soll. Daraufhin stürmt Borat ins Zimmer: "Sie ist 15 Jahre alt. Sie ist zu alt für dich."

"Nur Hemd in die Hose gestopft"

"Ich war immer voll bekleidet", wehrt Giuliani sich jetzt in einem Interview mit WABC Radio. Er habe nur sein T-Shirt in die Hose gestopft, nachdem das Mikrofon entfernt worden sei. "Davon gibt es dieses Bild, das komplett manipuliert aussieht", sagte er. „Ich habe nur mein Hemd in die Hose gestopft, das war alles, was ich gemacht habe.“  

In den sozialen Netzwerken kursiert ein Bild, das jedenfalls kompromittierend aussieht (siehe unten) – ob es echt ist oder nicht, lässt sich nicht überprüfen.

Ablenkungs-Manöver

Auch auf Twitter setzte sich Giuliani deshalb zur Wehr. Dort schreibt er, das sei ein geplanter „Anschlag“ auf ihn gewesen, sein Verhalten sei zu keinem Zeitpunkt unangemessen gewesen – darum habe er auch die Polizei informiert. "Das alles ist nur ein Versuch, um von den von mir unablässig aufgedeckten kriminellen Machenschaften und Verderbtheiten von Joe Biden und seiner Familie abzulenken", schreibt er.

Was er damit meint: Die Trump-Kampagne wirft Bidens Sohn Hunter vor, einen üppig bezahlten Aufsichtsratsposten bei einem ukrainischen Gasunternehmen nur deshalb besetzt zu haben, weil sein Vater – der jetzige demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden – interveniert habe. Beweise dafür hätte man auf einem Laptop Hunters gefunden, der Trumps Team in die Hände gefallen sei.

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