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Trendsport Tanzen: Gesund und fit bis ins hohe Alter

Wer regelmäßig das Tanzbein schwingt, bleibt gleich in mehrfacher Hinsicht beweglich. Aufgrund der positiven Wirkung auf Körper, Geist und Gemüt eignet sich Tanzen besonders gut für Senioren – auch in Pandemiezeiten mit eingeschränkten Kontakten und physischer Distanz. Ob Standardtänze, moderne Tänze oder einfach nur Mittanzen nach Lust und Laune: Die Bewegungen können zu Hause mit Angehörigen oder allein durchgeführt werden. Was Tanzen zum wirksamen Fitnessprogramm auch für ältere Menschen macht, erklärt Peter Dovjak, Leiter der Akutgeriatrie am Salzkammergut-Klinikum Gmunden. "Abhängig natürlich von Dauer, Intensität und gewähltem Stil ist Tanzen ein tolles Ausdauertraining. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, hilft beim Stressabbau. Es unterstützt außerdem die Gewichtsreduktion, spricht unterschiedlichste Muskelpartien an und kann durch das Lockern der Muskeln sogar chronische Schmerzen lindern. Und speziell Standardtänze fördern eine gerade Haltung, die für einen gesunden Rücken wichtig ist", so der Experte.

Tanzen macht glücklich

Wenn das Wohnzimmer zum Ballsaal wird, aktiviert das nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn. "Das Zusammenspiel von Bewegung und Rhythmus fördert die koordinativen Fähigkeiten und die Konzentration. Das vegetative Nervensystem, das viele wichtige Körperfunktionen steuert, wird gestärkt. Tanzen verbessert auch das Kurz- und Langzeitgedächtnis und gilt daher als wunderbares Gedächtnistraining", sagt Dovjak. Darüber hinaus macht Tanzen glücklich, weil Glückshormone produziert werden.

Die positive Wirkung von Tanzen auf das Gehirn kann nachweislich auch das persönliche Risiko für Altersdemenz senken oder den Krankheitsverlauf verlangsamen. "Immer wenn wir Neues lernen, entstehen im Gehirn neue Neuronenverbindungen und sorgen dafür, dass es gut arbeitet", erklärt Primar Dovjak. "Weil das Gehirn durch neue Bewegungsabläufe und Schritte ständig gefordert ist, passiert genau das. Auch Bereiche im Gehirn, die alters- oder krankheitsbedingt bereits verkleinert waren, können wieder größer werden." Sogar bei eingeschränkter Mobilität bringt Tanzen neuen Schwung. Bei an Parkinson erkrankten Menschen etwa, die unter den typischen stockenden Bewegungen leiden und bei jedem Schritt unsicher sind, wird Tanztherapie oft erfolgreich eingesetzt. Wie bei jedem Sport ist auch beim Tanzen die Regelmäßigkeit entscheidend. "Die Intensität können ältere Menschen dabei optimal an ihre körperlichen Voraussetzungen anpassen", sagt Primar Peter Dovjak. "Vor allem aber sollte Tanzen Spaß machen. Im Internet finden sich Videoanleitungen zu vielfältigsten Tanz- und Musikstilen – am besten einfach ausprobieren."

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