Austria

Trauner hat sich für Feyenoord entschieden

Das 6:0 im Cup gegen den FC Marchfeld war tatsächlich der letzte Auftritt von Gernot Trauner für den LASK. Gestern gaben die Athletiker bekannt, dass der 29-Jährige zum Bundesliga-Auftakt in Altach nicht mitreisen wird, „da sein Wechsel zu Feyenoord Rotterdam (vorbehaltlich des ausstehenden Medizinchecks) bevorsteht“. 

Bis zuletzt hatte der LASK alles versucht, den Kapitän zu halten und ihm eine Aufbesserung des Vertrags angeboten. Am Ende ging es aber nicht primär um das Finanzielle. „Ich bin 29 Jahre alt, das ist meine letzte Möglichkeit, noch etwas anderes zu machen“, erklärte er zu Wochenbeginn in den OÖN.

Feyenoord besserte nach

Die Klubs hatten längst Einigung erzielt, weil Feyenoord das ursprüngliche Angebot deutlich aufbesserte. Bis zu zwei Millionen Euro soll die Ablöse betragen. Am Ende hing es an Trauner, der sich nun für den Wechsel entschied.

Bei Feyenoord ist er als rechter Innenverteidiger geplant - eine Umstellung für Trauner, der beim LASK jahrelang in der Mitte einer Dreierkette spielte. Die Anpassung an die Feyenoord-Spielweise sollte ihm hingegen leicht fallen: Auch Trainer Arne Slot lässt offensiv verteidigen. Mit Trauner machte er schon eine schlechte Erfahrung: Slot war 2019/20 Trainer in Alkmaar, das vom LASK im Sechzehntelfinale aus der Europa League gekickt wurde (1:1, 2:0).

173 Pflichtspiele für den LASK

Für Trauner endet seine zweite Ära beim LASK: Über Kematen am Innbach kam er mit 14 Jahren in die Linzer Akademie, sein Profidebüt gab er am 31. Juli 2010 gegen die SV Ried. Nach dem Bundesligaabstieg 2011 fiel er eine gesamte Saison aus und wechselte dann zu den Innviertlern. Als der LASK 2017 in die Bundesliga zurückkehrte, war Trauner der Königstransfer. In insgesamt 173 Pflichtspiele absolvierte er für die Athletiker, er erzielte dabei 17 Tore und lieferte zwölf Vorlagen.

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