Austria

"Todesstrecke" wird mit 70er-Tempolimit entschärft

Fünf junge Menschen – alle zwischen 15 und 20 Jahre alt – haben seit 2012 an derselben Unfallstelle entlang der Nußbacher Landesstraße in Adlwang wegen überhöhter Geschwindigkeit ihr Leben verloren, zuletzt gab es im April zwei Tote. Aus diesem Grund haben Anrainer sowie die Gemeinden Nußbach und Adlwang eine "Petition für eine Radar-überwachung auf der Todesstrecke" beim Land Oberösterreich eingereicht, die bereits mehr als 2400 Menschen unterzeichnet haben.

"Rowdys" und Raser

Am Montag fand als Reaktion auf die Petition eine erste Verhandlung und Begehung durch die Bezirkshauptmannschaft (BH) Steyr-Land in Adlwang statt. Als "Erstmaßnahme" wurden nun ein Tempolimit von 70 km/h sowie mehr Polizeipräsenz beschlossen, die "zeitnah" in den nächsten Tagen umgesetzt werden sollen.

Noch keine Lösung durch den "kurzen" 70er-Abschnitt sieht die Adlwanger Vizebürgermeisterin Maria Achathaler (VP), die die Petition ins Leben rief. "Rowdys und Raser nutzen die Nußbacher Landesstraße gerade am Abend und in der Nacht als illegale Rennstrecke, wenn die Exekutive aufgrund ihrer Kapazitäten nicht vor Ort sein kann", sagt Achathaler. Auf lange Sicht sei ein fixes Radar für beide Fahrtrichtungen entlang der Nußbacher Landesstraße "unumgänglich". Die BH habe jedoch argumentiert, dass ein Radar nur punktuell wirke, weil Raser abbremsen und dann wieder Gas geben würden.

"Radar politisch einfordern"

Bei Tempomessungen durch die BH im Mai sei laut Gemeinde Adlwang "ein Großteil" der Autofahrer an der Unfallstelle mit 120 km/h gemessen worden, einer sogar mit 203 km/h. "Der neue 70er ist eine Maßnahme, mit der die Exekutive und die Behörde schneller eingreifen können. Denn wer mit 120 km/h geblitzt wird, verliert seinen Führerschein", sagt Vizebürgermeisterin Achathaler.

Sie will die beidseitige Radarüberwachung nun politisch einfordern. Bereits im Juli hätte ein Termin bei Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FP) stattfinden sollen, der wegen steigender Corona-Infektionszahlen abgesagt werden musste. "Landesrat Steinkellner hat uns schriftlich seine Unterstützung zugesichert, seither haben wir aber nichts mehr von ihm gehört", sagt Achathaler.

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