Austria

Tinder-Kinder: Der Online-Baby-Boom

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In 20 Jahren kommt jedes zweite Kind aus einer „Internet-Beziehung“, prognostizieren Forscher.

von Julia Pfligl

„E-Babys“ nennen sie die Forscher von der Imperial Business School in London: Babys, deren Eltern sich nicht in der Arbeit, nicht auf der Uni und nicht durch gemeinsame Freunde kennengelernt haben – sondern über eine Partnerbörse oder Dating-App. Diese Babys, behaupten die Forscher in einer aktuellen Studie (für die sie eine Umfrage der Online-Dating-Seite eHarmony heranzogen), werden bald in der Überzahl sein: Bis zum Jahr 2037 sollen E-Babys weltweit mehr als die Hälfte der Neugeborenen ausmachen.