Austria

Thrombosen wie bei Heparin-Komplikation

Thrombosen wie bei Heparin-Komplikation
Sehr seltene Nebenwirkung Sinusvenenthrombose

Die Ursache für die sehr selten auftretenden Blutgerinnsel nach einer AstraZeneca-Impfung scheint geklärt.

Laut einer neuen Studie ähnelt der Mechanismus einer Nebenwirkung, die bei der Behandlung mit dem Gerinnungshemmer Heparin auftritt. Ausgangspunkt für die Studie war jene Krankenschwester aus Zwettl, die im Februar zehn Tage nach einer Impfung gestorben war.

Die Schlussfolgerung der Fachleute: Die Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff kann als Resultat in seltenen Fällen zu einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) führen – vermittelt durch aktivierte Antikörper gegen bestimmte Proteine. "Das ähnelt im klinischen Erscheinungsbild einer durch Heparin ausgelösten autoimmunbedingten Thrombozytopenie", heißt es in der Studie.

Besonders wichtig für die Zukunft sei Aufmerksamkeit, um die mögliche seltene Komplikation frühzeitig zu entdecken und entsprechend zu behandeln.

Bei Verdacht sollte schnell eine Blutuntersuchung auf PF4-Antikörper durchgeführt werden. Liegen solche Antikörper vor, sollte ein Test auf die Aktivierung der Blutplättchen folgen. Das erste Mittel zur Behandlung ist hoch dosiertes Immunglobulin. Eine weitere Möglichkeit sind auch neue und nicht auf Heparin basierende Blutgerinnungshemmer.

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