Austria

Thiems dreimonatige Wartezeit wurde noch um einen weiteren Tag verlängert

"Ich freue mich, wenn es endlich wieder einmal um etwas geht auf dem Platz. Drei Monate Wettkampfpause sind genug", sagte Dominic Thiem vor wenigen Tagen. Österreichs Tennis-Ass muss sich nach der Corona-Pause aber noch ein wenig länger gedulden. Regen verhinderte gestern nämlich das Auftaktspiel des Weltranglisten-Dritten gegen Staatsmeister David Pichler bei der Generali Pro Series für die heimische Tennis-Elite.

"Gegen das Wetter kannst du nichts machen", sagte Organisator Alexander Antonitsch gestern in der Südstadt. Österreichs früherer Doppel-Weltklassemann hatte alle Hände voll zu tun, um den durcheinandergeratenen Turnierplan umzuschichten. Für heute (16 Uhr/live ServusTV) ist in der Gruppe A das Match Thiems gegen den Niederösterreicher Lucas Miedler angesetzt. Insgesamt 151.750 Euro werden bei der Pro Series mit 16 Herren und acht Damen ausgeschüttet, auch Österreichs weitere Spitzenspieler Dennis Novak (ATP-85.), Sebastian Ofner (163.) und Jurij Rodionov (166.) nehmen am Turnier teil. Ohne Zuschauer, Ballkinder und Linienrichter wird das Turnier ganz der Coronakrise angepasst sein, nur ein Stuhlschiedsrichter ist dabei.

Start auf der "Adria-Tour"

Weil weder auf der ATP- noch auf der WTA-Tour derzeit gespielt wird, suchen die Tennisstars nach Ersatz. Und werden auch selbst aktiv. So rief der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic die "Adria-Tour" ins Leben, an der auch Thiem teilnehmen wird. Diese beginnt in Belgrad, mit einem Turnier am 13. und 14. Juni. Weitere Stationen sind Zadar in Kroatien (20./21. Juni), ein Stopp in Montenegro (27./28. Juni) sowie eine Veranstaltung in Banja Luka (3./4. Juli). Die Einnahmen aus der Serie werden für karitative Zwecke verwendet.

Am 12. Juni soll es wieder losgehen
Ligenbetrieb läuft bald an.

Am 12. Juni soll es wieder losgehen

Seit 1. Mai darf auf Oberösterreichs Tennisplätzen offiziell wieder gespielt werden, im Gegensatz zur bereits abgesagten Frühjahrsmeisterschaft im Fußball-Unterhaus wird die Mannschaftsmeisterschaft im Tennis verspätet doch noch abgehalten. Ab 12. Juni sollen tausende Hobbyspieler in den einzelnen Ligen mit der ersten Runde beginnen, vorausgesetzt eine letzte Hürde wird noch genommen.

Bewerbsmäßig Doppel zu spielen, ist nach wie vor untersagt. „Grundvoraussetzung ist für uns aber, dass mit spätestens 8. Juni 2020 auch das Doppelspiel im Meisterschaftsmodus wieder erlaubt ist. Doch wir sind guter Dinge, dass das bis dahin passiert“, sagt Oberösterreichs Verbands-Generalsekretär Joachim Unterscheider. Eine entsprechende Petition seitens der Landesverbandspräsidenten wurde bereits beim Sport- sowie beim Gesundheitsministerium eingebracht.

„Nur etwa zehn Prozent der 1600 gemeldeten Mannschaften haben ihre Nennung für heuer zurückgezogen“, sagt Unterscheider. Während in anderen Bundesländern aufgrund der heurigen besonderen Situation mit Aufsteigern, aber ohne Absteiger gespielt wird, wird in Oberösterreich bis zur Altersklasse +45 nach dem üblichen Wettbewerbsmodus vorgegangen. „Wir sind der Meinung, dass es sonst keinen Meisterschaftscharakter hat und der sportliche Anreiz fehlt“, sagt Unterscheider.

Auch die Bundesligen werden 2020 nicht abgesagt. Die zweite Division soll nun im Juni abgehalten werden, die erste Liga kommt laut Fahrplan des Tennisverbandes von Ende Juli bis Mitte August zur Austragung.
 

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