Den 27. Februar 2019 hat Teresa Stadlober, so gut es eben geht, aus dem Gedächtnis gestrichen. "Ich denke nur zurück, wenn ich danach gefragt werde", sagt die 28-jährige Salzburgerin mit leicht gequältem Lächeln im sonnigen Oberstdorf. Erwünscht sind eher Fragen nach ihrem heutigen WM-Auftakt, nach dem Skiathlon über je 7,5 Kilometer Langlauf in klassischer und Skatingtechnik. Das Seefelder Desaster ist aber zwangsläufig gegenwärtig, wenn es um den österreichischen Langlauf geht. Stadlober weiß das.