Austria

Tag 1 der Wiener Gastro-Registrierung: Startschwierigkeiten beim Datensammeln

Seit heute müssen Wiener Wirte die Kontaktdaten ihrer Gäste registrieren. Es geht um Name, Telefonnummer und Mail-Adresse. Beim Sammeln ist noch Luft nach oben.

von Christoph Schwarz, Julia Schrenk

Wer in der Gumpendorfer Straße am Montagmorgen in das neu eröffnete Café schlendert, der kann sich getrost sicher fühlen: Die Tische stehen in weitem Abstand zueinander, der Kellner trägt einen Mund-Nasen-Schutz - und die Karte wird nur kurz zur Auswahl des Frühstücks an den Tisch gebracht.

Einzig: Von den seit heute verpflichtenden Datenblättern zur Registrierung fehlt jede Spur. Weder am Eingang noch am Tisch werden die Kunden nach ihren Daten gefragt. Eigentlich sind die Wirte seit heute, Montag, verpflichtet, Name und Kontaktdaten ihrer Gäste aufzunehmen, um im Falle eines Corona-Falls damit beim Contact Tracing zu helfen.

Die Realität zeigt: Die neuen Regeln sind noch nicht überall in der Praxis angekommen. Selbst nach einem ausgiebigem Frühstück kommt der Kellner nicht auf die Idee, nach den Daten zu fragen. Auch an den Nachbartischen: Fehlanzeige. In anderen Lokalen verläuft es genau gleich.

Natürlich gibt es auch Gastronomen, die die Regeln einhalten. Vor allem in den großen Häusern kann man sich keine Nachlässigkeit leisten. Im Café Landtmann etwa weist schon am Eingang ein Schild auf die Registrierungspflicht hin. Am Tisch liegt dann ein Datenblatt bereit, das vom Kellner wenig später dezent eingesammelt wird. Keine große Sache also.

Im Café Hummel in der Josefstadt ist es ähnlich. Dort stehen Steher auf den Tischen (beklebt mit den Tischnummern), die Kärtchen und Kugelschreiber für die Gäste bereithalten. Datum, Tischnummer und Uhrzeit soll man selbst ausfüllen, wer sich nicht auskennt, dem hilft der Ober weiter. Die Kärtchen wandern dann in Boxen. Am Abend werden sie von Chefin Christina Hummel ausgeleert und eingeordnet.

Die Gäste seien jedenfalls kooperativ, erzählen die Ober. Manche kämen "jetzt erst recht", andere raunzen zwar, aber füllen dann auch aus. Mit Mickey Mouse oder Max Mustermann, wie das in Deutschland der Fall war, hat sich im Café Hummel Montagvormittag aber noch niemand eingetragen.

Jedenfalls, so viel steht fest: Dürften sich noch nicht alle an die Registrierung gewöhnt haben. Im Café Dommayer in Hietzing etwa hat der Ober den ersten Gast am Tisch noch um die Daten gebeten. Beim zweiten Gast am selben Tisch, hat er vergessen.

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