Austria

Steyrs Regisseur hat unter Milot mehr Freiheiten

Endlich hat es geklappt: Im Derby der 2. Fußball-Liga gegen den FC Juniors holte Andreas Milot seinen ersten Sieg als Trainer des SK Vorwärts Steyr. Die Rotjacken besiegten das Team von Ex-Steyr-Coach Gerald Scheiblehner 3:1.

"Wir haben leistungsmäßig an unsere vergangene Partie in Lafnitz angeschlossen. Nur, dass wir dieses Mal weniger Fehler gemacht haben und vorne die Tore erzielen konnten", sagt ein zufriedener Steyr-Coach, der die Laune seines sieglosen Trainerkollegen mit einem Bier nach dem Schlusspfiff zumindest ein bisschen aufbessern konnte. Beide waren nach einer langen Zeit gemeinsam bei den Rotjacken erstmals als Gegner aufeinandergetroffen. Die Performance auf dem Rasen löste bei Juniors-Trainer Scheiblehner keine Freudensprünge aus: "Das war unsere schlechteste Leistung in dieser Saison."

Neue Position für Mustecic

Richtig gut in Form ist hingegen Steyrs Bojan Mustecic. Den 3:1-Endstand erzielte der 26-Jährige selbst – auch sonst hatte der Kreativgeist bei fast allen Offensivaktionen seine Beine im Spiel. Die offensivere Spielausrichtung unter Neo-Coach Milot spielt auch Mustecic in die Karten. Im neuen 3-4-1-2-System agiert er als hängende Spitze, besticht vor allem mit seinen technischen Fähigkeiten und seiner Übersicht. "Wir haben ihn auf eine Position gebracht, die ihm taugt", sagt Milot. Auf seiner neuen Position genießt Mustecic viele Freiheiten: "Wenn er viel gegen den Ball arbeiten muss, das ist nicht seins. Da kann er sich nicht so entfalten."

Zudem hatte er zu Beginn der Saison den Kopf nicht richtig frei: Lange wurde mit einem Wechsel in eine höhere Liga spekuliert. Milot: "Das hat ihn belastet. Wenn er so weiterspielt, wird dieses Thema aber wahrscheinlich bald wieder aufkommen."

Ein anderer wichtiger Akteur fehlte Steyr im Derby am Wochenende: Michael Halbartschlager konnte wegen einer verschleppten Knöchelverletzung nicht dabei sein, er wird auch in den verbleibenden beiden Herbst-Runden ausfallen.

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