Austria

Staatsholding bekommt Millionen für Zukäufe automatisch

Staatsbetriebe

Die Staatsholding Öbag hat bei ihrem Einsatz für den Wirtschaftsstandort Limits. Das Finanzministerium hat kaum Mitsprache, aber volles Risiko

Foto: HO / Öbag

Wien – Im Lichte der Vorgänge rund um die Casinos Austria und ihres staatlichen Kernaktionärs Öbag sowie ihrer Proponenten rückt auch die neue Rolle der Öbag als Haftungs- und Kreditgeber für strategisch bedeutsame österreichische Unternehmen ins Blickfeld. Denn im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen ÖIAG und Öbib darf die Öbag nicht nur ihre Anteile – von OMV über Post und Telekom Austria bis zu Verbund und Bundesimmobiliengesellschaft – verwalten, sondern auch Unternehmen zukaufen.