Austria

St. Pölten: Zivildiener stahl von Heimbewohnern Geld und Schmuck

Der 20-Jährige musste sich am Donnerstag vor Gericht verantworten. Außerdem wird ihm eine versuchte Vergewaltigung vorgeworfen.

von Johannes Weichhart

Seine Rolle als Zivildiener soll ein 20-jähriger aus St. Pölten schamlos ausgenutzt haben. Der junge Mann, der für mehrere Monate in einem Pflegeheim in der Landeshauptstadt arbeitete, hatte sich laut Anklage in die Zimmer der betagten Bewohner geschlichen und Geld und Schmuck gestohlen.

Insgesamt schlug der Niederösterreicher 12-mal zu.

Spielschulden

"Ich hatte Spielschulden, die ich wieder begleichen wollte", beteuerte der junge Mann vor Gericht. Mittlerweile, so sein Anwalt Josef Gallauner, habe sein Mandant das Geld wieder zurückgezahlt. "Er hat es beim Portier abgegeben, weil ihn die Bewohner aus verständlichen Gründen nicht mehr sehen wollten", berichtete Gallauner.

Doch es gibt einen weiteren Vorwurf gegen den 20-Jährigen, der noch schwerer wiegt als die Anklage wegen Diebstahls. Der Angeklagte soll nämlich auf einem Parkplatz in der Nähe eines Lokals über eine Frau hergefallen sein.

In die Hand gebissen

Dazu muss man wissen, dass das mutmaßliche Opfer und der 20-Jährige eine Beziehung führten. Im Sommer des Vorjahres soll es schließlich zu dem Angriff gekommen sein. "Er setzte sich auf meinen Bauch und zog mir das Leiberl hoch", gab die Frau bei der Polizei zu Protokoll. Sie habe ihrem Freund in die Hand gebissen und konnte so flüchten.

Mutmaßliches Opfer erschien nicht vor Gericht

Der Ex-Zivildiener erzählt eine ganz andere Geschichte. Seine Freundin sei betrunken im Gras gesessen und habe nach Hause gewollt. Er habe ihr sogar noch das Taxi bezahlt, zu einem Übergriff sei es nicht gekommen.

Weil die Frau am Donnerstag vor Gericht nicht erschien, wurde der Prozess vertagt.

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