Jene Einverständniserklärung, die Kunden des Raiffeisenverbands Salzburg (RVS), die einen Kredit aufnehmen wollten, vorgelegt wurde, damit den Zugriff auf Informationen zur "politischen Meinung, allfälligen Gewerkschaftszugehörigkeit, rassischen oder ethnischen Herkunft, Religion, Weltanschauung, Genetik, Biometrik und Gesundheitsdaten", erlaubten, haben ein parlamentarisches Nachspiel. Wie Der STANDARD berichtete, hatte die Bank solche Schriftstücke damit begründet, dass man sich wegen der Datenschutzverordnung besonders gut absichern wollte, weil man in sozialen Netzwerken Websites betreibe und damit "ungewollt sensible Daten" erlangen könnte. Wenige Tage später gab der RVS jedoch bekannt, die besagten Passagen aus den Verträgen zu streichen.