Austria

Spahn: "Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich"

Mehr als 30.000 Deutsche halten sich derzeit in Spanien auf - vornehmlich auf Mallorca. Reiseveranstalter wie Tui setzen Pauschalreisen bis 24. August aus.

Nach der Reisewarnung für weite Teile Spaniens einschließlich der Ferieninsel Mallorca apppelliert Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an die Vernunft der Touristen. "Das ist kein Reiseverbot, aber die klare Ansage: Wer aus dem Spanienurlaub kommt, muss in Quarantäne, solange er kein negatives Testergebnis hat", sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag“. Wer trotz der Warnung nach Spanien fahre, solle sich und andere schützen. "Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich." Er wisse, was die Reiswarnung für viele Urlauber, für Reisebüros oder auch für Spanien bedeute. "Aber leider steigen die Infektionszahlen dort stark, zu stark." Die Bundesregierung hatte Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln am Freitag zum Corona-Risikogebiet erklärt.

Laut dem Deutschen Reiseverband (DRV) halten sich auf den von der Warnung betroffenen Balearischen Inseln derzeit rund 30.000 deutschen Pauschalurlauber auf - die meisten von ihnen auf Mallorca. Hinzu komme "eine bestimmte Anzahl an Individualgästen", so der DRV. Geplante Anreisen von Pauschalreise-Gästen würden für die nächsten Tage abgesagt.

So sagte TUI ab sofort alle Pauschalreisen aus Deutschland in die Region bis einschließlich 24. August ab. Reisende vor Ort bat der weltgrößte Touristikkonzern, binnen der kommenden sieben Tage zurückzureisen. Da die Rückkehrer nun aus einem Risikogebiet einreisten, seien sie in Deutschland zu einem Corona-Test verpflichtet, erklärte TUI.

Auslöser für die Reisewarnung der Bundesregierung war die zuletzt in Spanien stark gestiegene Zahl von Corona-Fällen. Allein am Freitag kamen knapp 3000 neue Fälle hinzu - fast doppelt so viele wie durchschnittlich in den ersten zwölf August-Tagen. Spanien verzeichnet mit insgesamt mehr als 342.000 Infizierten die höchste Zahl in Westeuropa. Für Deutschland meldete das Robert-Koch-Institut am Samstag 222.828 bestätigte Corona-Fälle - 1415 mehr als am Vortag.

(APA)

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